Fußball
Musterknaben und Vorbilder

Fair geht vor: Das Medienhaus Der neue Tag zeichnete die fairsten Mannschaften der Saison 2015/16 im Fußballkreis Amberg/Weiden mit Geldpreisen und Spielbällen aus. Mit dabei auch Ehrenkreisspielleiter Josef Gläßl (Vierter von rechts), der zusammen mit dem ehemaligen Verlags-Geschäftsführer Fritz Hußlein den Fairnesspokal vor 28 Jahren initiiert hatte. Bild: Gebert
Sport
Weiden in der Oberpfalz
27.07.2016
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Wenn das kein Motivationsschub für die bevorstehende Saison ist: 14 Vereine aus dem Fußballkreis Amberg/Weiden erhielten vom Medienhaus Der neue Tag Geldpreise und Bälle. Der Grund: Ihr vorbildliches Verhalten in der abgelaufenen Spielzeit.

Gebenbach. Die Verleihung des Fairnesspokals ist eine Tradition, die unser Verlag seit nunmehr 28 Jahren hochhält. Beim Ehrenabend am Montagabend im Sportheim der DJK Gebenbach gaben sich gleich mehrere "Altbekannte" die Klinke in die Hand. Der FC Weiden-Ost und ASV Haidenaab etwa, oder auch der SV Luitpoldhöhe Traßlberg und der FC Tremmersdorf - alles Vereine, die in den vergangenen Jahren regelmäßig bei der Fairnesspreisverleihung zu Gast waren.

Einen Klub hob Kreisspielleiter Albert Kellner namentlich hervor. "Der SV Immenreuth gehört zum Inventar dieser Ehrung", sagte der Kreischef, ohne jedoch die restlichen Protagonisten zu vergessen: "Ihr seid Champions-League, was Fairness betrifft."

Zu viele Urteile


Ein Lob, dem sich Lorenz Gebert anschloss. "Mein lieber Scholli ...", umschrieb der Kreissportgerichtsvorsitzende seine Anmerkungen - in Anspielung auf einen jüngst im Sportteil veröffentlichten Kommentar. Gebert legte den Finger vor allem in eine Wunde: 380 Urteile habe das Kreissportgericht in der Saison 2015/16 gesprochen - "eindeutig zu viel", wie der Sportrichter befand. "Wir müssen wieder auf ein Maß von 250 bis 280 zurückkommen."

Von solchen Maßregelungen blieben die am Montag geehrten Vereine im Saisonverlauf zum Großteil verschont. "Ihr seid Musterknaben, ja echte Vorbilder im Fußballkreis Amberg/Weiden", lautete deshalb das Lob von Sport-Ressortleiter Alfred Schwarzmeier. "Ihr habt Hervorragendes geleistet im kameradschaftlichen Umgang untereinander und mit dem Gegner."

Natürlich gab es wieder Besonderheiten und Auffälligkeiten beim Fairnesspokal 2015/16. Zum Beispiel, dass die Top Ten der Kreisliga-Wertung ausschließlich aus Mannschaften aus dem Teilkreis Amberg bestand. Oder, dass in der A-Klasse einzig und allein zweite Mannschaften die vorderen Fairplay-Plätze belegten. Unter ihnen auch jenes Team, das als Gesamtsieger hervorging. "Die DJK Neustadt II war das fairste Team. Vielleicht entschädigt diese Auszeichnung ein bisschen für den knapp verpassten Aufstieg", sagte Schwarzmeier. Er überreichte neben Scheck und Ball den Wanderpokal an die Kreisstädter.

Eine Sonderehrung erhielt der SV Immenreuth II. Wie im Vorjahr gewann die zweite Mannschaft die im Fairnesspokal "außer Konkurrenz" laufende B-Klassen-Wertung.
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