Fußball
Ohne "Hecke" und Wodniok

Matthias Heckenberger wäre gerne bei der SpVgg SV Weiden geblieben. Der Bayernligist setzt jedoch verstärkt auf eigene Talente. Bild: af
Sport
Weiden in der Oberpfalz
02.06.2016
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Die SpVgg SV Weiden geht den Weg, auf junge und eigene Talente zu setzen, konsequent weiter. Mit Matthias Heckenberger und Rafael Wodniok werden in der kommenden Bayernliga-Saison zwei erfahrene Mittelfeldspieler nicht mehr im Kader stehen.

Für Matthias Heckenberger endet das Engagement in Weiden bereits nach einem Jahr. Der 33-Jährige war zu Saisonbeginn 2015/16 ans Wasserwerk geholt worden, um die nach dem Abgang von Peter Schecklmann (Karriereende) und Thomas Schneider (FC Amberg) im Mittelfeld entstandene Lücke zu schließen. Der Freistoßspezialist absolvierte 21 Punktspieleinsätze für die Schwarz-Blauen und erzielte dabei einen Treffer.

"Ich habe mich super wohl gefühlt in Weiden und wäre gerne geblieben", sagte Heckenberger gegenüber unserer Zeitung. "Der Verein hat mir aber mitgeteilt, dass er verstärkt auf die jungen Spieler setzt. Sie sollen mehr Einsatzzeiten erhalten, um den nächsten Schritt zu machen." Für diese Entscheidung hat der Ex-Drittligaspieler Verständnis: "So etwas verstehe ich." Offen ist die sportliche Zukunft des Bayreuthers: "Vom Wechsel in die Regionalliga bis zunächst mal keinen Fußball spielen, ist alles möglich."

Die Fußballschuhe definitiv an den Nagel hängt Rafael Wodniok. "Irgendwann werden die Schmerzen immer größer. Ich habe das richtige Alter, um aufzuhören", sagt der 34-Jährige. Der Mittelfeldspieler stieß vor zwei Jahren von der DJK Ammerthal zur SpVgg SV. In 27 Bayernligaspielen für Weiden traf er einmal ins gegnerische Netz. "Ich habe bis zum Schluss für Weiden alles gegeben." Dem Fußballsport bleibt Wodniok jedoch als Funktionär verbunden. Beim Kreisligisten TSV Neutraubling wird er sich als sportlicher Leiter engagieren.
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