Fußball
SC Luhe-Wildenau im Süden

Sport
Weiden in der Oberpfalz
11.06.2016
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Im Norden zu viele, im Süden zu wenige Mannschaften. Das Problem in den Kreisligen löst Albert Kellner schnell. Ein bisschen schwieriger ist es für den Fußball-Kreisspielleiter bei den Kreisklassen, richtig knifflig bei den B-Klassen. Doch jetzt steht die Ligeneinteilung für die neue Saison.

Amberg. "Nach einer Woche intensiven Telefonierens, Diskutierens und auch Ärgerns" (Kellner) sind die 182 Mannschaften - exakt so viele wie vergangene Saison - in die zwei Kreisligen, drei Kreisklassen, vier A-Klassen und vier B-Klassen aufgeteilt. "Manchmal", so der Spielleiter des Fußballkreises Amberg/Weiden "musste ich Vereinsvertretern klar machen, dass eine andere Sicht der Dinge herauskommt, wenn man die Vereinsbrille abnimmt."

Keine große Diskussionen gab es bei der Zusammensetzung der beiden Kreisligen: "Dank der guten Kooperation mit dem SC Luhe-Wildenau und dem SV 08 Auerbach konnte ich trotz des Überhangs im Norden zwei 14er-Ligen bilden", sagt Kellner. Der Absteiger aus der Bezirksliga Nord und der Nord-Kreisligist spielen in der kommenden Saison in der Kreisliga Süd. Die wurde durch einen zusätzlichen direkten Abstiegsplatz in der vergangenen Saison aus einer 15er- wieder zu einer 14er-Gruppe.

Einen Überhang gibt es dafür in der Kreisklasse, so dass die Gruppe West in der neuen Runde mit 15 Mannschaften spielt - und damit drei statt zwei Direktabsteiger hat. Kreisklassen-Aufsteiger SV 08 Auerbach II hätte gerne im Süden gespielt, akzeptierte aber die Eingruppierung in den Westen.

Bei den A-Klassen hat Kellner wieder die elf zweiten Mannschaften der Kreisliga Süd in einer Gruppe (A-Klasse Süd) zusammengefasst. Dort spielt auch die neu gegründete Spielgemeinschaft zwischen dem SV Etzenricht II und SC Luhe-Wildenau II. Zum Vergleich: In der A-West sind sieben Reserven eingeteilt, in der A-Nord fünf und in der A-Ost nur drei.

Die Einteilung der B-Klassen musste Kellner am Freitag nocheinmal komplett umschmeißen, nachdem eine angedachte Spielgemeinschaft zweier Vereine kurzfristig doch nicht zustande kam. Die bisherige Planung war dadurch hinfällig. Nach stundenlangen Telefonaten und durch das "Entgegenkommen der DJK Irchenrieth II und des VfB Weiden" (Kellner), die nun beide in der "Amberger" Gruppe 1 spielen, gab es dann aber doch eine Lösung.

Neu am Start sind die SpVgg Pirk II und der TSV Krummennaab II. Gemeinsame Sache machen der TSV Waidhaus und der SV Pfrentsch, ebenso die SpVgg Ebermannsdorf und der TSV Theuern mit ihren zweiten Mannschaften. Der FC Roggenstein tritt künftig alleine an, der bisherige SG-Partner DJK Leuchtenberg tut sich mit der DJK Letzau zusammen. Und auch der SV Etzenricht II hat einen "Neuen" an seiner Seite: Den SC Luhe-Wildenau II statt der TSG Weiherhammer II.

Wie schon in der vergangenen Saison gilt auf Kreisebene nur in den Kreisligen der direkte Vergleich. In allen anderen Spielklassen gibt es bei Punktgleichheit in der Abschlusstabelle Entscheidungsspiele.
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