Fußball
SpVgg SV: Patzt die Konkurrenz?

Die SpVgg SV Weiden (im Bild Josef Rodler) muss in den letzten zwei Spielen Siege bejubeln - nur dann haben die Schwarz-Blauen bei gleichzeitigen Ausrutschern der Konkurrenz noch Chancen im Aufstiegsrennen. Bild: A. Schwarzmeier
Sport
Weiden in der Oberpfalz
13.05.2016
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Langeweile kennt die Bayernliga Nord nicht: Zwei Spieltage vor Saisonende sind sieben Mannschaften in den Abstiegskampf verwickelt, vier Vereine kämpfen um einen Aufstiegsplatz. Mitten drin im Geschehen sind die SpVgg SV Weiden und der ASV Burglengenfeld.

Fast schon auf wundersame Weise würde sich der Kreis schließen, wenn die SpVgg SV Weiden dem Kreis der Favoriten im Schlussspurt doch noch ein Schnippchen schlägt. Lediglich einmal nämlich, und dies am 1. Spieltag, belegten die Schwarz-Blauen im Saisonverlauf einen absoluten Spitzenplatz. Nach dem 3:0-Heimsieg über den Würzburger FV am 18. Juli 2015 war man Tabellenführer - ehe der steile Absturz bis zwischenzeitlich auf Tabellenplatz 16 und eine phänomenale Aufholjagd folgten.

Zwei Punkte liegt die Wasserwerkelf (61 Punkte) hinter dem punktgleichen Trio SV Seligenporten, TSV Großbardorf und SpVgg Bayern Hof (63) zurück. Nur ein Wimpernschlag? Oder doch ein unaufholbarer Rückstand? Das wird sich bereits am vorletzten Spieltag zeigen.

Pflichtsieg in Eltersdorf


Ein Sieg beim SC Eltersdorf ist für die SpVgg SV Grundvoraussetzung dafür, im Geschäft zu bleiben. Sollte der unter Dach und Fach sein, wird nach dem Schlusspfiff der erste Blick nach Eichstätt gehen. Falls Seligenporten beim nicht aufstiegswilligen, aber dennoch auf die Meisterschaft erpichten Spitzenreiter VfB Eichstätt (65) verliert, hat Weiden durchaus noch reelle Chancen auf zumindest den zweiten Rang.

In diesem Fall müsste es aber am letzten Spieltag im direkten Duell zwischen Hof und Großbardorf höchstwahrscheinlich einen Gewinner geben. Denn die Regularien des Bayerischen Fußballverbandes sehen vor, dass bei Punktgleichheit eine Sondertabelle mit den direkten Vergleichen der beteiligten Mannschaften erstellt wird. Und hier schneidet die SpVgg SV Weiden schlecht ab.

Alle Rechenspiele wären hinfällig, wenn die Konkurrenz am 33. Spieltag überraschend patzt. Die Hofer haben beim um den direkten Klassenerhalt kämpfenden SSV Jahn Regensburg II (35) eine hohe Hürde zu nehmen, Großbardorf darf die ohne Sorgen aufspielenden DJK Don Bosco Bamberg (39) nicht unterschätzen.

Süden im Vorteil


Nur vage Chancen besitzt der ASV Burglengenfeld (30), um der Relegationsmühle zu entgehen. Fünf Punkte beträgt der Rückstand auf den rettenden Tabellenplatz 13. Ein Punkt beim 1. SC Feucht (40) wäre Gold wert, um den Tabellenletzten VfL Frohnlach (27) auf Abstand zu halten. So gut wie keine Hoffnungen darf sich im übrigen der Tabellen-14. der Bayernliga Nord machen, der Relegation zu entrinnen. Laut der BFV-Abstiegsregelung kommt nur der beste 14. der beiden Bayernligen in den Genuss des direkten Klassenerhalts. Da im Süden der FC Pipinsried aktuell mit 37 Punkten fünf Zähler mehr aufweist als sein Nord-Pendant Würzburger FV (32), ist hier bereits eine Vorentscheidung gefallen.
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