Fußball
SpVgg SV Weiden hofft bis zuletzt

Für Ralph Egeter (rechts), hier in einer Szene gegen den 1. SC Feucht, ist nach einem Innenbandriss im Sprunggelenk die Saison beendet. Der Weidener Torjäger muss länger pausieren. Bild: A. Schwarzmeier
Sport
Weiden in der Oberpfalz
21.05.2016
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Showdown in der Bayernliga Nord. Am Samstag steigt die 34. und letzte Runde dieser Spielzeit. Die SpVgg SV Weiden besitzt immer noch die Möglichkeit, die Relegation für den Aufstieg in die Regionalliga Bayern zu realisieren.

Zwingend notwendig ist dazu ein Sieg in der Begegnung gegen den VfL Frohnlach, welche um 14 Uhr im Sparda-Bank-Stadion angepfiffen wird. Danach heißt es Bangen und Hoffen, dass auf den anderen relevanten Plätzen die richtigen Ergebnisse gemeldet werden. "Die Chancen sind natürlich gering. Trotzdem haben wir es geschafft, dass auch am letzten Spieltag noch ein wenig Spannung im Stadion herrscht", schätzt Trainer Tomas Galasek die Chancen realistisch ein. Tatsächlich ist die Ausgangssituation der SpVgg SV nicht gerade rosig. Nur wenn es in der Spitzenbegegnung SpVgg Bayern Hof gegen den TSV Großbardorf (jeweils 66 Punkte) einen Sieger gibt und zeitgleich der SV Seligenporten (66) seine Heimpartie gegen den SV Erlenbach nicht gewinnt, kann die Wasserwerk-Elf mit aktuell 64 Punkten noch den Relegationsrang erreichen.

Alles Rechenspiele, die Galasek zunächst nicht interessieren: "Erst müssen wir unserem Gegner mit Respekt entgegentreten und ein konzentriertes Spiel abliefern. Danach können wir sehen, was passiert ist. Fakt ist aber, dass wir eine tolle Saison gespielt haben. Ich glaube im August oder September haben nicht mehr viele damit gerechnet, dass wir überhaupt da oben stehen", spricht Galasek den schwachen Saisonstart der Schwarz-Blauen an. Hier stand sein Team zwischenzeitlich sogar schon auf einem Relegationsrang zur Landesliga.

"Dann haben wir uns gefunden, wir als Trainerteam, als auch die Mannschaft." Was folgte, war eine unglaubliche Serie von 18 Spielen ohne Niederlage zwischen September 2015 und April 2016, die erst durch die SpVgg Bayern Hof am 26. April in Weiden mit einem 1:3 gestoppt werden konnte. Eine Niederlage, die in der Endabrechnung wehtun könnte, denn gerade jene Hofer haben nun alles in der eigenen Hand.

Mit dem VfL Frohnlach stellt sich abschließend eine Mannschaft am Wasserwerk vor, die sich schon mitten in der Vorbereitung auf die Relegation zur Landesliga befindet. Seit dem letztem Wochenende steht fest, dass das Team von Trainer Steffen Braungardt in Entscheidungsspielen den Klassenerhalt sichern muss. Zu inkonstant waren die Leistungen des VfL in dieser Saison. Zwar sind die Oberfranken aktuell seit drei Spielen ohne Niederlage, doch zu oft wechselten sich überraschende Husarenritte wie ein 2:1-Sieg in Hof mit schlechten Phasen ab. Zum Beispiel konnten die Blau-Weißen aus den ersten 19 Saisonspielen nur zwei Siege holen und weisen auswärts die schlechteste Bilanz aller Bayernligisten auf. Auch gegen die SpVgg SV ist die Statistik nicht gerade rosig. In den vergangenen fünf Partien konnte die VfL-Offensive kein Tor gegen die Max-Reger Städter erzielen.

Egeter fällt länger aus


Auf der anderen Seite möchte die SpVgg SV zu gern ihren aktuellen Status als bestes Rückrundenteam untermauern. Ob es am Ende zu mehr reicht, muss abgewartet werden. Schwer wiegt der Ausfall von Sturmführer Ralph Egeter, der sich in Eltersdorf einen Innenbandriss im Sprunggelenk zuzog. Ansonsten steht der identische Kader wie am vergangenen Wochenende zur Verfügung. Es fehlen nur die Langzeitverletzten.
Die Chancen sind natürlich gering. Trotzdem haben wir es geschafft, dass auch am letzten Spieltag noch ein wenig Spannung im Stadion herrscht.Trainer Thomas Galasek
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