Fußball
SpVgg SV Weiden testet Ernstfall

Sport
Weiden in der Oberpfalz
27.02.2016
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Durchaus bunt gemischt war das diesjährige Testprogramm des Bayernligisten SpVgg SV Weiden. Die Vielfalt der Gegner reichte von der Kreisliga über die Landes - bis zur Bayernliga. Mit dem abschließenden Sparringspartner vor dem Saisonstart geht es nun sogar über die Landesgrenze hinaus ins benachbarte Tschechien. Der Gegner ist dort mit FK Tachov ein Drittligist, der nochmals einen echten Prüfstein darstellen wird.

Ausgeglichene Testbilanz


Am Samstag, 27. Februar, um 14 Uhr will Trainer Tomas Galasek vor allem den Ernstfall testen: "Wir haben viel probiert und rotiert, aber heute wird zum großen Teil die Mannschaft viel Einsatzzeit erhalten, die auch in Haibach die Punkte holen soll." Die ausgeglichene Testbilanz der Schwarz-Blauen weist bisher zwei Siege, ein Unentschieden und zwei Niederlagen auf, weswegen Galasek ein durchwachsendes Fazit der letzten Wochen zieht: "Ergebnisse sind mir im Moment zwar nicht so wichtig, aber es ist schon so, dass uns noch ein wenig die Konstanz fehlt. Dazu waren die Trainingsbedingungen einfach nicht gut genug." Am Mittwoch konnten die Max-Reger Städter mit einem 4:2-Derbyerfolg beim Landesligisten SV Etzenricht endlich wieder Selbstvertrauen tanken. "Das war wieder ordentlich, trotzdem ist es schwer zu beurteilen, wo wir stehen. Tachov wird uns das aber heute aufzeigen", erhofft sich Galasek in seinem Heimatland konkrete Erkenntnisse über die Form seiner Truppe.

Mit dem FK Tachov pflegt der Weidener Trainer gute Beziehungen. Zum einen gab der Verein der SpVgg SV immer wieder die Möglichkeit, dort auf Kunstrasen zu trainieren und zum anderen verpflichtete man mit Lukas Hudec eine Verstärkung für das Mittelfeld. Die Mannschaft von Trainer Pavel Vaigl belegt aktuell mit dem 17. Tabellenplatz einen Abstiegsrang in der 3. Tschechischen Liga und startet ebenso wie die SpVgg SV am kommenden Wochenende wieder in den Ligabetrieb.

Jobst-Einsatz fraglich


Leichte Sorgen machte Galasek die Blessur von Alexander Jobst vom Mittwoch in Etzenricht: "Wir müssen abwarten, aber ich hoffe, dass es nicht so schlimm ist. Alex hat bisher einen guten Job gemacht." Ein Ausfall von Jobst würde nach der Verletzung von Martin Schuster in der zentralen Defensive doppelt schwer wiegen. Da Andreas Wendl nach seiner beruflichen Pause am Mittwoch wieder zum Kader stößt, stehen bis auf die im Aufbautraining befindlichen Tobias Plößner und Marco Kießling alle Spieler bereit.
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