Fußball
SV Immenreuth hat schlechte Karten

Sport
Weiden in der Oberpfalz
17.05.2016
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Jetzt ist es amtlich: Der SV Parkstein (14./19) steht als Absteiger in die A-Klasse fest. Vieles spricht dafür, dass der SV Immenreuth (13./22) als Tabellenvorletzter der Kreisklasse West ebenfalls in den bitteren Apfel des Direktabstiegs beißen muss.

Den Klassenerhalt in der Tasche haben dagegen der SC Schwarzenbach (9./28) und TSV Kastl (10./28). Und zwar deshalb, weil am letzten Spieltag die weiteren Kellerkinder TSV Pressath (11./26) und SpVgg Windischeschenbach (12./25) im direkten Duell aufeinander treffen. Den Pressathern würde bereits ein Unentschieden für den direkten Ligaverbleib reichen.

SpVgg W'eschenbach 0:2 (0:1) SC Schwarzenbach

Tore: 0:1 (45.) Manuel Hösl, 0:2 (87.) Daniel Keck - SR: Josef Ram (Irchenrieth) - Zuschauer: 100

(mdt) Bis zur 25. Minute spielte nur der Gast und die SpVgg lief dem Ball und Gegner hinterher. Dann erzielte Haberkorn (SpVgg) ein reguläres Tor, das aber der schwache SR Ram wegen passiven Abseits nicht anerkannte. Ab diesem Zeitpunkt gestaltete die SpVgg das Spiel offener. Mit dem Pausenpfiff erzielte der SC das 0:1, ein Freistoß sprang von der Unterkante ins Spielfeld zurück und Manuel Hösl drückte den Ball über die Linie. Spielertrainer Braungart setzte in der 2. Halbzeit alles auf eine Karte und brachte zwei neue Angreifer mit Iwaschenkow und Friedrich. Der Unparteiische verweigerte der Heimelf nach gut einer Stunde einen klaren Handelfmeter. Chancen konnte sich die SpVgg gegen einen bissigen Gegner nicht erarbeiten und kurz vor Schluss erzielte Daniel Keck aus großer Entfernung ins leere Tor der SpVgg das 0:2.

SV Parkstein 0:6 (0:1) FC Tremmersdorf

Tore: 0:1 (21.) Michael Dippold 0:2 (52.) Michael Dippold 0:3 (63.) Christopher Neukam 0:4 (68.) Patrick Dittner, 0:5 ( 72.) Philipp Tauber 0:6 (86./Foulelfmeter) Patrick Dittner - SR: Michael Wittmann sen. (FSV Waldthurn) - Zuschauer: 50

(ebn) Nun ist der schmerzliche Abstieg Tatsache geworden. In einer einseitigen Partie verabschiedete sich die Heimelf mit Anstand aus der Kreisklasse. Die ersten 20 Minuten gestaltete der SV durchaus ebenbürtig, dann aber drehte die Meisterelf auf und zeigte den wacker kämpfenden SV-Kickern die Grenzen auf. Nach der Pause fielen die Tore wie reife Früchte. Dem Tempofußball des Aufsteigers waren die Platzherren nun nicht mehr gewachsen.

VfB Mantel 4:1 (1:1) TSV Reuth

Tore: 1:0 (10.) Sebastian Jany, 1:1 (43.) Fabian Quast, 2:1 (48.) Stefan Prölß, 3:1 (63.) Jakub Hradec, 4:1 (67.) Thomas Friedrich - SR: Karl Runkel (Roggenstein) - Zuschauer: 50 - Besonderes Vorkommnis: (30.) Reuth verschießt Elfmeter

(rmd) Bereits in der 1. Minute hatte der VfB eine gute Chance, aber einen Freistoß von Stefan Prölß konnte der Gästekeeper gerade noch abwehren. In der 10. Minute traf Sebastian Jany zum bis dahin verdienten 1:0. In der 30. Minute vergab der TSV Reuth die Chance zum Ausgleich, als man einen Elfmeter verschoss. Es entwickelte sich ein schnelles Spiel, in dem beide Mannschaften ihre Chancen hatten. Kurz vor der Halbzeit glich Fabian Quast zum 1:1 aus (43.). Nach dem Wechsel sorgte Stefan Prölß schnell für die erneute VfB-Führung (48.). Jakub Hradek ließ den dritten Treffer folgen (63.), was die Vorentscheidung bedeutete. Für den 4:1-Endstand sorgte Thomas Friedrich vier Minuten später.

SV Kulmain II 2:3 (1:2) TSV Pressath

Tore: 0:1 (30.) Matthias Rauch, 1:1 (32.) Christian Materne, 1:2 (40.) Fabian Waldmann, 1:3 (53./Eigentor) Sebastian Biersack, 2:3 (86.) Lukas Lehner - SR: Reinhold Schramm - Zuschauer: 80

(hfz) Den Gästen war von Beginn an anzumerken, dass sie das Spiel unbedingt gewinnen wollten. Die Heimelf startete nervös und kam immer wieder durch Abspielfehler in Bedrängnis. Der Gast agierte oft mit langen Bällen auf den zweiten Pfosten und sorgte für Gefahr. So fiel auch die Führung für den Gast. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich war Kulmain zwar am Drücker, doch der TSV schlug zurück und ging mit der Führung in die Pause. Nach dem Wechsel baute der Gast die Führung aus. Die Heimelf steckte nicht auf, kam aber nur noch zum Anschlusstreffer.

ASV Haidenaab 3:1 (3:0) FC Vorbach

Tore: 1:0 (13.) Lukas Dötterl, 2:0 (14.) Lukas Dötterl, 3:0 (37.) Pascal Steeger, 3:1 (48.) Benjamin Retzer - SR: Bernd Dietl - Zuschauer: 100

(vch) Von Beginn an machte Haidenaab Druck. In der 13. Minute ging der ASV durch Lukas Dötterl mit 1:0 in Führung. Bereits eine Minute später erzielte wiederum Lukas Dötterl durch einen Weitschuss das 2:0. Haidenaab erhöhte das Tempo und Pascal Steeger traf zum 3:0. Kurz nach der Halbzeit nutzte Benjamin Retzer einen Fehler der Haidenaaber und verkürzte. Vorbach kam jetzt besser ins Spiel, konnte aber seine Möglichkeiten nicht nutzen.

TSV Kastl 5:3 (3:3) SV Riglasreuth

Tore: 1:0 (6./Foulelfmeter) Patrick Meyer, 2:0 (14.) Daniel Kausler, 2:1 (20./Handelfmeter) Julian Bauer, 2:2 (21.) Florian Ritter, 2:3 (33.) Markus Hecht, 3:3 (37.) Patrick Lang, 4:3 (80.) Patrick Lang, 5:3 (90.) Thomas Schmidt - SR: Hugo Kraus (Pechbrunn) - Zuschauer: 85

(kej) Auch im letzten Heimspiel konnte sich der Gastgeber auf seine Heimstärke verlassen, die am Ende spielentscheidend für den Klassenerhalt war. Nach einer schnellen 2:0-Führung der Gastgeber wandelten die Gäste den Rückstand innerhalb von 13 Minuten zur Führung um. Lang schaffte jedoch noch vor dem Halbzeitpfiff den Ausgleich. Im zweiten Durchgang dauerte es bis zehn Minuten vor Schluss, ehe der nächste Treffer fiel. Wiederum Lang gelang das erlösende 4:3. Mit dem Schlusspfiff erzielte Schmidt den 5:3-Endstand.

SV Immenreuth 2:4 (2:0) TSV Krummennaab

Tore: 1:0 (20.) Benjamin Merkl, 2:0 (36.) Benjamin Merkl, 2:1 (57.) Benjamin Legat, 2:2 (82.) Tobias Schraml, 2:3 (85.) Andreas Kropf, 2:4 (87.) Andreas Kropf - SR: Reinhard Castro Moreno - Zuschauer: 25

(hfz) Eine herbe Enttäuschung bereitete der SV Immenreuth den wenigen Zuschauern. Zur Halbzeit sah der Gastgeber nach zwei Toren von Benjamin Merkl zur 2:0-Führung wie der sichere Sieger aus. Nach dem Wechsel verlor Immenreuth jedoch den Faden. Als Benjamin Legat den Anschlusstreffer erzielte, geriet der Tabellenvorletzte immer mehr ins Schwimmen. Krummennaab setzte nach und drehte in den letzten zehn Minuten noch die Partie. Der Sportverein braucht jetzt ein kleines Fußball-Wunder, um noch die Relegation zu erzwingen.
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