Fußball
SV Kulmain startet durch

Monatelang hatte der SV Kulmain kaum Grund zum Jubeln. Die Verzagtheit ist urplötzlich der Hoffnung gewichen: Mit einem Sieg beim SC Luhe-Wildenau könnte der SV Kulmain womöglich den Relegationsplatz erklimmen. Bild: A. Schwarzmeier
Sport
Weiden in der Oberpfalz
15.04.2016
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Monatelang hatte der SV Kulmain kaum Grund zum Jubeln. Die Verzagtheit ist urplötzlich der Hoffnung gewichen: Mit einem Sieg beim SC Luhe-Wildenau könnte der SV Kulmain womöglich den Relegationsplatz erklimmen. Bild: A. Schwarzmeier

Was für ein Comeback des SV Kulmain! Lange Zeit wurden die Gelb-Schwarzen als sicherer Absteiger gehandelt. Nun darf die Mannschaft sogar wieder vom direkten Bezirksliga-Verbleib träumen.

Vor vier Wochen sah die Welt in Kulmain noch trostlos aus. Lediglich 11 Punkte standen nach 18 Spielen zu Buche. Das Bild hat sich spätestens mit dem 2:1-Heimsieg im Nachholspiel gegen die DJK Ensdorf (4./42) fast komplett gewandelt. Mit 23 Punkten liegt das Team von Trainer Oliver Drechsler aktuell zwar immer noch auf dem vorletzten Tabellenplatz. Mit einem Dreier am Samstag beim abgeschlagenen Schlusslicht SC Luhe-Wildenau (16./2) könnte der SVK jedoch mit dem spielfreien SV Hahnbach (13./26) gleichziehen und fünf Runden vor Saisonende den Relegationsrang erklimmen.

Kemnath droht Rang 15


Die Konkurrenz muss die Wiederauferstehung der Kulmainer erst mal verdauen. Lokalrivale SVSW Kemnath (14./24) hat zuletzt beachtliche sieben Punkte in drei Spielen eingefahren, kommt aber trotzdem nicht von der Stelle. Am Sonntag droht ein jähes Ende der Mini-Serie und der Absturz auf Platz 15, wenn nicht eine Überraschung gegen den auswärts erst einmal bezwungenen Spitzenreiter FC Amberg II (56) gelingt.

Noch längst nicht aus dem Schneider sind drei, vier weitere Klubs. Allen voran der SV Freudenberg (12./27). Ein Hoffnungsschimmer für die Freudenberger ist, dass der nächste Gast, die DJK Ensdorf, im Saisonverlauf auswärts mit drei Siegen, fünf Remis und vier Niederlagen noch keine Bäume ausgerissen hat.

Die Sportvereinigung Grafenwöhr (10./30) ist die Mannschaft der Stunde. Mit fünf Siegen und einem Unentschieden haben sich Neu-Trainer Stefan Richter und seine Spieler seit Ende der Winterpause aus der Abstiegszone katapultiert. Trotz aller Euphorie sind die Nordoberpfälzer aber weiter in Zugzwang. Bereits eine Niederlage am Samstag beim 1. FC Schwarzenfeld (3./44), der immer noch vage Chancen auf Tabellenplatz zwei hat, könnte die Abstiegsängste wieder hochkommen lassen.

Der TSV Detag Wernberg (9./32) hat zuletzt die Oberwildenauer mit 7:0 vom Platz geschossen. Die Lila-Weißen verfügen über ein positives Torekonto und belegen einen einstelligen Tabellenplatz - also alles Paletti? Mitnichten. Sollte im Direktvergleich der SC Katzdorf (11./30) die Oberhand behalten, könnte es für Wernberg noch einmal ungemütlich werden.

Pfreimd gegen Schwarzhofen


Jenseits von Gut und Böse ist dagegen die SpVgg Vohenstrauß (8./35) einzuordnen. Der jüngste Erfolg gegen Schwarzenfeld hat richtig gut getan. Mit 25 Punkten stellt der Ex-Bayernligist mittlerweile die fünftbeste Heimmannschaft der Liga. Die Stärke auf eigenem Platz soll nun auch der Tabellenzweite SV Sorghof (2./51) zu spüren bekommen. Gelaufen ist die Spielzeit für zwei Mannschaften aus dem Teilkreis Schwandorf: Im Duell zwischen der SpVgg Pfreimd (6./37) und dem SV Schwarzhofen (5./41) geht es lediglich ums Prestige.

25. Spieltag

Samstag, 14.30 Uhr: SpVgg Vohenstrauß - SV Sorghof; 16 Uhr: 1. FC Schwarzenfeld - SV Grafenwöhr, SC Luhe-Wildenau - SV Kulmain. Sonntag, 15 Uhr: SV Freudenberg - DJK Ensdorf, SVSW Kemnath - FC Amberg II, SpVgg Pfreimd - SV Schwarzhofen; 15.15 Uhr: SC Katzdorf -TSV Detag Wernberg.
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