Fußball
„Um Lohn gebracht“

Zwei Abwehrfehler ermöglichten den Ansbacher Sieg. Etzenrichts Kapitän Stephan Herrmann (rechts), hier im Duell mit dem Ex-Weidener Matthias Heckenberger, scheiterte mit einem Elfmeter. Bild: war
Sport
Weiden in der Oberpfalz
04.07.2016
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Etzenricht. Vor der "Italienischen Nacht" auf der Sportheimterrasse und auf den Fernsehgeräten testete der SV Etzenricht gegen den personell völlig veränderten Bayernligisten aus Feucht. Die Mannschaft von Trainer Michael Rösch musste sich mit 0:2 geschlagen geben.

"Wir haben uns heute selbst um den Lohn gebracht. Wir haben zu viele Chancen, wie den Elfmeter liegen gelassen und die Quittung für die beiden individuellen Fehler bekommen", sagte der Trainer. Das Ergebnis war für ihn zweitrangig, konnte er doch bis auf Andreas Koppmann den kompletten Kader testen. "Ausnahmslos hat sich die Mannschaft gut präsentiert, es wird mir eine schlaflose Nacht bereiten, eine Startelf zu berufen", sagte der Coach.

Noch schwieriger wird die Aufgabe für SC-Trainer Klaus Mösle, der nach einer gewaltigen Fluktuation die Mannschaft umbauen muss. Vieles deutet darauf hin, dass dem Ex-Weidener Matthias Heckenberger die Chefrolle zukommen wird. Zwei andere Neue haben sich bestens empfohlen. Keeper Andreas Sponsel, er absolvierte zuletzt 15 Regionalligapartien für die "Altstädter" in Bayreuth und verfügt über Drittligaerfahrung aus seiner Zeit beim FC Rot-Weiß Erfurt, hielt seinen Kasten sauber und dirigierte seine Vorderleute. Der Schlussmann hielt unter anderem einen Handelfmeter von SVE-Spielführer Stephan Herrmann.

Als weiterer Pluspunkt kristallisierte sich Stephan König, Feuchter Zuwachs aus Seligenporten heraus. Er traf zweifach und nutzte dabei zwei Stockfehler der sonst so sicheren Etzenrichter Innverteidigung eiskalt aus.

Ansonsten bot der gastgebende Landesligist Paroli, verlegte das Spielgeschehen weitgehend in das Mittelfeld. Martin Pasieka (38.) und Andreas Schimmerer (41.) vor der Pause, Matthias Dietl (55.) und Stephan Herrmann (72.) ließen nach torgefährlichen Aktionen die Möglichkeit zur Resultats-Verbesserung liegen. "Wir müssen vor dem Tor unbedingt konsequenter agieren", lautet die Ansage von Trainer Rösch.
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