Fußball
Vohenstrauß II stolpert im Top-Duell

Das Spitzenspiel in der Kreisklasse Ost war hart umkämpft. Hier liefern sich der Vohenstraußer Alexander Zwack (rechts) und Fabian Wudy (Kohlberg) ein Kopfballduell, SpVgg-Akteur Felix Frank schaut zu. Bild: Büttner
Sport
Weiden in der Oberpfalz
11.10.2016
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Jetzt wird's spannend: Die SpVgg Vohenstrauß II patzte im Spitzenspiel, die Verfolger gewannen. In der Kreisklasse Ost ist alles offen im Kampf um die Herbstmeisterschaft.

Die Niederlage gegen den SV Kohlberg (2./22) hatte die SpVgg Vohenstrauß II (1./25) nicht auf der Rechnung. Der Konkurrenz war's recht. Denn nicht nur Kohlberg selbst rückt den Rot-Weißen jetzt auf die Pelle, sondern auch die am 11. Spieltag ebenfalls siegreichen SV Anadoluspor (3./22) und SV Waldau (4./22). Im Tabellenkeller sieht's wie gehabt düster aus für die DJK Neukirchen/Chr. (14./7), den SV Altenstadt/WN (13./7) und FSV Waldthurn (12./8). Einen enorm wichtigen Dreier landete die SpVgg Pirk (10./13) mit dem 3:2 über den Tabellennachbarn SV Störnstein (11./10).

SpVgg Vohenstrauß II 1:2 (0:1) SV Kohlberg

Tore: 0:1 Michael Forster (18.), 1:1 Felix Frank (62.), 1:2 Alexander Ullrich (66.) - SR: Josef Ram - Zuschauer: 100

(mwr) Mit einer robusten und kampfstarken Spielweise entführte der SV Kohlberg glücklich, aber nicht unverdient die Punkte. Die Zuschauer sahen ein ausgeglichenes Spitzenspiel, das Geschehen spielte sich oft im Mittelfeld ab. Klare Chancen waren auf beiden Seiten rar gesät. Im ersten Durchgang waren die Gäste leicht feldüberlegen. Beim Führungstreffer konnte die SpVgg-Abwehr die Kugel nicht entscheidend klären und Forster traf glücklich per Bogenlampe ins lange Eck. Vohenstrauß blieb bis zum Halbzeitpfiff ohne klare Torchance. Im zweiten Durchgang änderte sich das Bild. Die Heimelf nahm jetzt das Heft in die Hand. In der 62. Spielminute köpfte Frank eine Dupal-Ecke zum Ausgleich ein. Nur kurze Zeit später starteten die Gäste einen der wenigen Gegenangriffe. Torwart Minich wehrte einen Flachschuss zur Seite ab, dort stand Ullrich goldrichtig und netzte ohne Mühe zur erneuten SV-Führung ein. Die Heimelf war bis zum Ende des Spiels um den Ausgleichstreffer bemüht, dieser sollte aber nicht gelingen.

DJK Neukirchen/Chr. 1:2 (1:2) FC Weiden-Ost II

Tore: 0:1 (23.) Valmir Shabani, 1:1 (33.) Stephan Riedl, 1:2 (40.) Daniel Heisig - SR: Karsten Runkel (Vohenstrauß) - Zuschauer: 30 - Gelb-Rot: Julian Weig (FC)

(pi) Das Spiel hätte nicht nur mehr Zuschauer verdient gehabt, sondern vor allem wenigstens einen Punkt für die Gastgeber. Sie zeigten sich nämlich gegenüber den vergangenen Wochen nämlich deutlich verbessert. Wenn man am Tabellenende steht, kommt das Pech hinzu. Und so schieden bereits nach einer Viertelstunde bei der DJK verletzungsbedingt die Stammkräfte Markus Woppmann und Florian Mühling aus. Dennoch ließen sie sich durch das Gegentor von Valmir Shabani nicht aus der Bahn werfen und kamen durch den agilen Stephan Riedl zurück. Auch der weitere Rückschlag kurz vor dem Seitenwechsel durch Daniel Heisig warf die Truppe um Spielertrainer Thomas Wittmann nicht aus der Bahn. Zum Ende verfehlten Freistöße von Dominik Auer und Stephan Riedl knapp das Ziel.

SV Altenstadt/WN 1:2 (0:1) TSV Eslarn

Tore: 0:1 (18.) Adam Like, 0:2 (75.) Matej Dobias, 1:2 (84./Elfmeter) Ugur Köse - SR: Uludag - Zuschauer: 70 - Gelb-Rot: (34.) Ilker Dag (SVA), (67.) Maximilian Heider (TSV)

(fsp) Vom Anpfiff weg entwickelte sich ein Spiel, das keinen Tabellenunterschied beider Mannschaften zeigte. Es wurde forsch nach vorne gespielt. Nach etwa 15 Minuten erspielte sich der TSV ein leichtes Übergewicht in Mittelfeld und erzielte nach einer missglückten Kopfballabwehr das 0:1. In der 34. Minute schwächten sich die SVler selber, als Ilker Dag wegen Meckerns Gelb-Rot sah. Die Gäste konnten bis zur Halbzeit keinen Profit aus der Überzahl schlagen. In Halbzeit zwei erspielte sich die Heimelf in Unterzahl einige Möglichkeiten. Doch der TSV verstand es, über eine gute Abwehrleistung das Ergebnis zu halten. In der 67. Minute ereilte die Gäste das gleiche Schicksal, als Maximilian Heider mit Gelb-Rot vom Platz gestellt wurde. Nach einem tollen Konter trafen die Eslarner zum 0:2. Der SVA erhielt in der 84. Minute einen berechtigten Elfmeter. Ugur Köse verwandelte sicher. Die spielstarken Gäste hielten das Ergebnis, obwohl der Sportverein noch zwei Möglichkeiten hatte.

SpVgg Pirk 3:2 (2:0) SV Störnstein

Tore: 1:0 (2.) Alexander Kosnowski, 2:0 (24./Foulelfmeter) Stefan Kleber, 3:0 (56.) Philipp Pröls, 3:1 (60.) Tobias Filchner, 3:2 (81.) Daniel Krügelstein - SR: Kevin Hirsch (FSV Tirschenreuth) - Zuschauer: 60 - Rot: (28.) Pascal Pscherer (SpVgg Pirk)

(slj) In einer hitzigen Partie gelang Pirk ein wichtiger Sieg, durch den sie sich ein bisschen von den Abstiegsplätzen absetzten. Den besseren Start hatte die Spielvereinigung. Alexander Kosnowski erzielte die schnelle Führung. Diese baute Spielertrainer Stefan Kleber im Nachschuss nach einem selbst getretenen Foulelfmeter aus. Ab der 28. Minute spielte die SpVgg in Unterzahl, da Pascal Pscherer wegen einer Unsportlichkeit die Rote Karte sah. Die Gäste konnten sich bis zum Halbzeitpfiff daraus keinen Vorteil verschaffen. Nach dem Seitenwechsel erhöhte der SV den Druck. Nach einer tollen Einzelleistung markierte aber Philipp Pröls in der 56. Minute das 3:0. Nur vier Minuten später gelang den Gästen mit einem fulminanten Schuss durch Tobias Filchner der Anschlusstreffer. Mit viel Geschick verteidigte die Pirker Abwehr die Führung. Nur beim zweiten Gegentreffer der Gäste war der gute Pirker Torwart Daniel Krügelstein machtlos.

SV Waldau 4:2 (0:0) FSV Waldthurn

Tore: 1:0 (50.) Felix Volkmer, 2:0 (55.) Tobias Guber, 3:0 (62.) Tobias Guber, 4:0 (67.) Tobias Guber, 4:1 (73.) Matthias Schön, 4:2 (85.) Hubert Pühler - SR: Josef Ram (DJK Irchenrieth) - Zuschauer: 115

(nbe) Von Beginn an nahm der SV Waldau das Heft in die Hand. Im ersten Abschnitt standen den vier Großchancen des SVW nur eine Möglichkeit des Gastes gegenüber. Der torlosen ersten Hälfte wollte der SV Waldau nicht noch eine weitere folgen lassen. Innerhalb von 17 Minuten entschied die Heimelf das Spiel für sich. Einmal Felix Volkmer nach einem Freistoß im Nachschuss und dreimal Tobias Guber hießen die Torschützen. Waldthurn wollte sich aber nicht geschlagen geben. In Minute 73 und 89 gelangen dem Gast noch die beiden Anschlusstreffer bei jeweils strittigen Situationen. Zu mehr reichte es nicht mehr für den FSV.

FC Luhe-Markt 1:2 (1:0) SV Anadoluspor

Tore: 1:0 (33.) Sebastian Lehner, 1:1 (56.) Arif Dombas, 1:2 (58.) Arif Dombas - SR: Siegmund Weber (Freudenberg) - Zuschauer: 80 - Gelb-Rot: (58.) Alexander Mabi Martins (SV)

(tmr) Der FC startete gut in die Partie und hatte mit Lehner und Winderl nach fünf Minuten bereits zwei gute Tormöglichkeiten. Danach versuchten beide Mannschaften das Mittelfeld schnell zu überbrücken, die Bälle blieben aber meist an den Abwehrketten hängen. Torchancen waren Mangelware. In der 33. Minute spielte der FC einen Angriff bis in den 16er durch und Sebastian Lehner markierte das 1:0 für die Heimelf. Nach der Halbzeit verlor der FC die Bälle im Spielaufbau zu schnell und geriet durch zwei Konter in Rückstand (56./58.). Im weiteren Verlauf wollte der FC den Ausgleich, agierte dabei aber zu überhastet. Mit den Aktionen durchs Zentrum hatten die Gäste kaum Probleme. In der Endphase verhinderten die vielen Spielunterbrechungen, dass der FC nochmals Fahrt aufnehmen konnte.

SV Altenstadt/Voh. 0:1 (0:1) TSV Pleystein

Tor: 0:1 (30.) Christian Windirsch - SR: Roman Mastalar (SV Wurz) - Zuschauer: 100

(lsb) Eher Magerkost sahen die Zuschauer im Derby. Keine der beiden Mannschaften wollte ein frühes Gegentor einfangen. Der SVA versuchte, spielerische Akzente zu setzen. Dies gelang nicht so oft da die Pleysteiner kämpferisch sehr präsent waren. Die größte SV-Chance vergab Daniel Baier frei stehend vor dem Pleysteiner Schlussmann Baumer. Das 0:1 durch Windirsch per Kopf resultierte aus einer Ecke. Der zweite Abschnitt wurde zusehends kampfbetonter. Die Gastgeber warfen alles in die Waagschale. Aber meist fehlte der genaue Pass in die Spitze oder TSV-Torwart Baumer war zur Stelle. In der Schlussphase war es ein offener Schlagabtausch ohne weiteren Treffer. Für den SVA setzte es die zweite Derbyniederlage innerhalb von sieben Tagen.
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