Fußball
Vohenstrauß macht das Rennen

Der Störnsteiner Daniel Voxbrunner (links) wird von den Eslarnern Tobias Lindner und Matthias Zankl (rechts) gestört. Die Partie endete 3:1 für den SV Störnstein. Bild: Büttner
Sport
Weiden in der Oberpfalz
25.10.2016
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Vor dem Spieltag lagen vier Mannschaften in der Kreisklasse Ost punktgleich vorne. Drei davon fuhren auch am Wochenende die volle Punktzahl ein. Nur eine patzte.

(eg) Die Frage vor den Sonntagsspielen war, wer holt sich in der Kreisklasse Ost die Herbstmeisterschaft? Vier Kandidaten kamen in Frage, jede davon hoffte auf einen Ausrutscher des anderen. Aber von dem Quartett musste nur der SV Kohlberg eine 1:4-Niederlage bei der SpVgg Pirk (10./16) einstecken und fiel damit auf Rang vier zurück. Vohenstrauß II, Anadoluspor und Waldau siegten und haben jetzt 28 Punkte auf dem Konto. Die Herbstmeisterschaft sicherte sich die SpVgg Vohenstrauß II.

FC Luhe-Markt 3:0 (0:0) FSV Waldthurn

Tore: 1:0 (78.) Dominik Ries, 2:0 (82.) Jonas Stangl, 3:0 (90.) Florian Polster - SR: Matthias Schubert (Neustadt/Kulm) - Zuschauer: 80

(tmr) Eigentlich stellten sich die Zuschauer schon auf ein 0:0 ein, denn in dem schwachen Kreisklassenspiel konnte sich keine der Mannschaften wirkliche Torchancen herausspielen. Viele Ballverluste auf beiden Seiten ließen das Spiel hektisch erscheinen und weder der FC, noch der FSV hatte Vorteile. Erst in der 78. Minute kam richtig Bewegung in die Partie. Nach einer Standardsituation erzielte der aufgerückte Dominik Ries das 1:0 für den FC. In der Folge lockerte Waldthurn die Abwehr und es entstanden Räume für den FC. So konnte in der 82. Minute Stangl freigespielt werden, der mit seinem satten Schuss aus 18 Metern auf 2:0 erhöhte. In der 90. Minute köpfte Florian Polster noch zum 3:0 ein und ließ damit das Ergebnis klarer erscheinen, als es war.

SpVgg Vohenstrauß II 5:0 (2:0) SV Altenstadt/Voh.

Tore: 1:0/2:0 David Grötsch (20./ 30.), 3:0 Matthias Nößner (60.), 4:0 Tobias Hölzl (67.), 5:0 David Grötsch (77.) - SR: Reinhard Castro Moreno (Detag Wernberg) - Zuschauer: 140

(mwr) Das mit Spannung erwartete Stadtderby in Vohenstrauß war eine klare Angelegenheit für den Gastgeber. Die ersatzgeschwächten Altenstädter konnten nur in den ersten 20 Minuten Paroli bieten und hatten zwei gute Chancen zu Führung, aber SpVgg-Schlussmann Minich war auf dem Posten. Spätestens nach dem ersten Treffer durch Grötsch, der Torwart Wappmann tunnelte, übernahm die Heimelf das Kommando. Die Grosser-Truppe zeigte im spielerischen und im kämpferischen Bereich eine stark verbesserte Leistung im Vergleich zu den letzten beiden Spielen. Spätestens nach dem 3:0 durch einen sehenswerten Distanzschuss von Nößner war die Partie entschieden. Hölzl nach einem Eckball und erneut Grötsch per Direktabnahme stellten den auch in dieser Höhe verdienten Endstand her.

SV Waldau 1:0 (0:0) DJK Neukirchen

Tor: 1:0 (74./Elfmeter) Alex Wolfrath - SR: Hans Stubenvoll (VfB Mantel) - Zuschauer: 90

(nbe) Der SV Waldau zeigte in der ersten halben Stunde, warum er im oberen Tabellendrittel zu Hause ist. Viel Ballbesitz, gute Kombinationen, aber was fehlte war ein Treffer. Gute Möglichkeiten waren da, sogar das Aluminium musste nach einem Schuss von Jürgen Kick retten. Der Gast war nur durch Zufallsprodukte gefährlich und traf nach einem langen Ball nur den Pfosten. Die Partie wurde in der zweiten Halbzeit immer ruppiger und die DJK fiel nur durch Härte auf. Im zweiten Abschnitt foulte Torwart Wittmann Tobias Guber im Strafraum. Alex Wolfrath trat den fälligen Strafstoß, der Gästekeeper hatte die Finger noch dran, konnte die verdiente Waldauer Führung aber nicht verhindern. Es war ein hochverdienten Heimsieg für den SV gegen ein Team aus Neukirchen, das kaum bis gar nichts Spielerisches zu bieten hatte.

SpVgg Pirk 4:1 (2:1) SV Kohlberg

Tore: 0:1 (11.) Michael Baumann, 1:1 (18.) Stefan Kleber, 2:1 (23.) Alexander Kosnowski, 3:1 (58.) Stefan Kleber, 4:1 (75.) Stefan Kleber - SR: Karl-Heinz Klein sen. (Weiden) - Zuschauer: 120

(sts) Endlich ist der Knoten geplatzt und die Mannen um Kapitän Wolfgang Pausch erfüllten ihren Trainer gleichzeitig den Wunsch, zuhause einmal einen "Großen" zu schlagen. Der für die Herbstmeisterschaft favorisierte Gast aus Kohlberg hatte über den gesamten Spielverlauf keine Chance gegen eine in allen Mannschaftsteilen stark aufspielende SpVgg Pirk. Der Kohlberger Führungstreffer kam aufgrund eines Fehlers zustande. Es dauerte keine Viertelstunde, bis Trainer Stefan Kleber per Foulelfmeter und der bestens aufgelegte SpVgg-Stürmer Alexander Kosnowski, den Rückstand in eine 2:1-Führung ummünzen konnten. Auch nach dem Seitenwechsel war die Pirker Elf das klar überlegene Team. Der als Tabellenführer angereiste SV Kohlberg konnte seiner Favoritenrolle nicht gerecht werden. Mit seinen beiden sehenswerten Treffern im zweiten Durchgang machte der Pirker Spielertrainer Stefan Kleber seinen Dreierpack und auch das in dieser Höhe verdiente 4:1 perfekt.

TSV Pleystein 2:2 (1:1) FC Weiden-Ost II

Tore: 1:0 (15.) Patrick Klotz, 1:1 (18.) Daniel Heisig, 2:1 (75.) Patrick Klotz, 2:2 (85./Eigentor) Patrik Schneider - SR: Ram (DJK Irchenrieth) - Zuschauer : 95

(khe) Der FC Weiden-Ost kam zu einem glücklichen, aber nicht unverdienten Remis. Gleich zu Beginn passte Schneider quer auf Pregler, der aus kurzer Distanz am Gäste-Torwart scheiterte. Das 1:0 in der 15. Minute erzielte Klotz, der Torwart Koller mit einem Weitschuss überraschte. Fast im Gegenzug glichen die Gäste nach einem Fehler in der Pleysteiner Abwehr durch Heisig aus. Von nun an entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit einem leichten Chancenplus für die Heimelf. Nach der Pause hatte der Gast die erste Chance, aber Heisig scheiterte an Keeper Baumer. Kurz darauf war es Schneider, der auf der Linie für den geschlagenen Torwart rettete und die Gästeführung verhinderte. In der 75. Minute erziele Klotz die 2:1-Führung. Danach hatte Pleystein drei hundertprozentige Chancen. Kurz vor Schluss nutzen die Gäste eine Unachtsamkeit in der Pleysteiner Abwehr zum Ausgleichstreffer, als Schneider ins eigene Tor abfälschte.

SV Störnstein 3:1 (0:0) TSV Eslarn

Tore: 1:0 (52.) Löw, 2:0 (63.) Schiener, 2:1 (69.) Lindner, 3:1 (90.) Schiener - SR: Siegfried Scharnagl - Zuschauer: 100

(ssl) Es war der vierte Heimsieg in Serie für den SV Störnstein. Mit der wohl besten Saisonleistung besiegte die Schiener-Truppe die Gäste verdient mit 3:1. Vom Anpfiff weg spielte der SVS forsch nach vorne und schnürte Eslarn in deren Hälfte ein. Zählbares sprang allerdings noch nicht heraus, da Hilburger bei einem schönen Lupfer nur die Latte traf und Keeper Frischholz bei Abschlüssen von Löw und Filchner zur Stelle war. In Halbzeit zwei kam Eslarn besser ins Spiel. Echte Torchancen gab es auf beiden Seiten aber nicht. So war es Löw nach einer Ecke von Filchner, der die Heimelf auf die Siegerstraße brachte. Als Schiener nach Zuspiel von Hilburger auf 2:0 erhöhte, wachte Eslarn auf und kam mehr und mehr ins Spiel. Ach traf mit einem Weitschuss die Latte, kurz darauf verkürzte Lindner auf 2:1. Die Gäste wollten den Ausgleich, der durch starke Defensivarbeit von Störnstein aber verhindert wurde. Schiener stellte den Endstand her.

SV Altenstadt/WN 1:2 (0:0) SV Anadoluspor

Tore: 0:1 (60.) Chousein Chousein, 0:2 (79.) Kerem Akkaya, 1:2 (90./Eigentor) Hawkar Rasool - SR: Stephan Meier (Vorbach) - Zuschauer: 100

(fsp) Wieder gut gespielt, wieder keine Punkte. Der SV Altenstadt kickte in der ersten Halbzeit auf hohem Niveau gegen einen spielerisch starken Gegner aus Weiden. Beide Mannschaften schenkten sich nichts. Einzig und allein die Chancenverwertung wahr mangelhaft. Zudem standen auf beiden Seiten zwei sichere Torleute zwischen den Pfosten. Gleich nach der Pause erhielt Altenstadt aus aussichtsreicher Position ein Freistoß. Den scharf geschossenen Ball konnte der Gästekeeper gerade noch von der Linie kratzen. Nach einer Standardsituation netzte Gästetrainer Chousein Chousein zur 1:0-Führung ein. Eine Unachtsamkeit in der Defensive bescherte Anadoluspor die 2:0-Führung. Trainer Mario Bohnenstengel setzte auf volles Risiko. Nach einem schönen Angriff und einer scharfen flachen Hereingabe konnte der Gästespieler den Ball nur noch ins eigene Tor klären. Aber zu mehr reichte es nicht.
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