Fußball
Zweiter Saisonsieg als Ziel

Stefan Graf, der sich hier im Spiel gegen Eltersdorf in einen Schuss wirft, kann beim Weidener Auswärtsspiel in Frohnlach wieder eingesetzt werden. Bild: G. Büttner
Sport
Weiden in der Oberpfalz
23.07.2016
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Keine Verschnaufpause lässt der Spielplaner der Bayernliga Nord seinen Vereinen zum Anfang der Saison. Am Wochenende steht bereits die dritte Spielrunde binnen einer Woche an.

Dazu führt die Reise der SpVgg SV Weiden nach Oberfranken zum VfL Frohnlach. Dort soll am Samstag um 15 Uhr der zweite Erfolg nach dem 2:0-Sieg gegen die DJK Ammerthal am Mittwochabend eingefahren werden. "Zufrieden bin ich nur mit dem Ergebnis, mit unserer Spielweise natürlich noch nicht. Aber wir haben Leidenschaft und Kampfgeist gezeigt. Wir müssen aber zusehen, dass wir unseren Rhythmus wieder finden. Ein überzeugender Sieg heute, wäre wieder ein Schritt nach vorne", blickt Trainer Tomas Galasek erleichtert auf das Oberpfalzderby zurück. Er weiß, dass der Erfolg in der Kategorie Arbeitssieg abgeheftet werden muss.

Der Landesligaaufsteiger war über weite Strecken die bessere Mannschaft und bereite der SpVgg SV große Probleme. Galasek analysiert auch woran das liegt: "Wir hatten viele Verletzte, die jetzt zwar zurück sind, aber lange noch nicht ihr wahres Leistungsvermögen abrufen können. Dann ist es normal, dass noch die Feinabstimmung fehlt." Sowohl offensiv als auch defensiv merkte man der Wasserwerk-Elf an, dass noch nicht jedes Rädchen in das andere greift. "Dafür waren wir wieder enorm effektiv. Das musst du eben dann sein, damit du auch solche Spiele gewinnst, wenn du nicht gut spielst," zieht der Weidener Coach aber das Positive aus der aktuellen Lage. Er lobt die starke Chancenauswertung durch den Doppeltorschütze Christoph Hegenbart.

Lieblingsgegner


Möglichkeit zur Besserung gibt es heute beim VfL Frohnlach. Gut zwei Monate ist es erst her, als die SpVgg SV den heutigen Gegner zum letzten Spiel der Bayernliga 15/16 empfing und souverän mit 4:0 besiegte. Überhaupt ist der VfL ein Lieblingsgegner der Max-Reger Städter. Fünf Siege und ein Remis, sowie kein einziges Gegentor ist die Bilanz der letzten drei Jahre. Auch heute liegt die Favoritenrolle im Willi-Schillig-Stadion klar bei den Oberpfälzern.

Die Mannschaft von Neutrainer Oliver Müller, der zuvor die Reserve in der Landesliga coachte, musste einen großen Umbruch verkraften. Gerade einmal 13 Akteure aus dem letztjährigen Kader blieben übrig und wurden mit zehn Spielern aus der zweiten Mannschaft, welche aus dem Spielbetrieb abgemeldet wurde, ergänzt. So ist das Ziel ganz klar der Klassenerhalt, der auch in der letzten Saison nach Platz 17 erst in der Relegation gesichert wurde.

Trotzdem darf die SpVgg SV die Oberfranken nicht unterschätzen. Als Warnung dient deren 2:1-Sieg am Dienstag beim Regionalligaabsteiger FC Amberg. "Ich muss sehen, wie meine Spieler die englische Woche verkraftet haben und darauf reagieren", ist sich Galasek noch unsicher wie seine Startelf aussehen wird. Da Alexander Jobst gegen Ammerthal wegen Oberschenkelproblemen ausgewechselt werden musste und heute ebenso fraglich ist wie Josef Rodler (Sprunggelenkprobleme), kann es sein, dass Galasek ohnehin zu Änderungen gezwungen ist. Erfreulich ist, dass dafür Stefan Graf in den Kader zurückkehrt. Graf hat die komplette Trainingswoche absolviert und so könnte ein Kurzeinsatz heute möglich sein.

Ich muss sehen, wie meine Spieler die englische Woche verkraftet haben und darauf reagieren.Trainer Tomas Galasek
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