Handball-Bezirksoberliga
Weiden schlägt Amberg



HC Weiden 27:25 (9:13) HG Amberg

Obwohl HG-Trainer Martin Feldbauer sechs Stammkräfte ersetzen musste, präsentierten sich die Ambergerinnen nach der anfänglichen Abtastphase zunächst als das bessere Team. Aus einer 5:4-Führung der Weidenerinnen machten die Gäste durch fünf Treffer in Serie einen 9:5-Vorsprung. Angeführt von der bärenstarken Katja Deml, die elf Tore erzielte, führten die Ambergerinnen zur Pause mit 13:9. Angesichts der dünnen Personaldecke - gerade im Rückraum fehlten die Wechseloptionen - war aber klar, dass das Schlusslicht aus Weiden noch längst nicht geschlagen war. Um die Chance auf den Klassenerhalt am Leben zu halten, brauchten die Weidenerinnen den Zweier und dementsprechend motiviert gingen sie nach Wiederanpfiff auch zu Werke.

Die HG konnte auch im zweiten Durchgang die Gastgeberinnen auf Abstand halten, doch der Substanzverlust der Rumpftruppe wurde von Minute zu Minute spürbarer. Die Chancenauswertung wurde schlechter und Weiden nutzte dies immer wieder zu einfachen Toren aus Gegenstößen. In der Schlussphase wechselte die Führung hin und her und Weiden hatte mit 27:25 in einer umkämpften Schlussphase das bessere Ende für sich. "Es ist natürlich bitter, dass wir zu entscheidenden Duellen so dezimiert antreten müssen und wir trotzdem so nah dran waren, fast schon eine Vorentscheidung im Kampf um den Klassenerhalt herbeizuführen", haderte Feldbauer. Die aktuelle Bilanz von 11:11 wertet der Übungsleiter als trügerisch, denn "in dieser verrückten Liga kann alles passieren und unsere Personallage bleibt für den Rest der Runde angespannt". Ein schwacher Trost ist der gewonnene direkte Vergleich gegenüber Weiden, der in der Endabrechnung wichtig werden könnte.

HG Amberg: Tor: Schobert, Hübner. Feld: Deml (11/1), Pohl, Frisch (je 3), Aygün, Hillen, Beer (je 2), Behringer (2/1).

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