Handball
HC-Damen im Endspurt

Maria Dirnberger beim erfolgreichen Torwurf: Die Handballerinnen des HC Weiden wollen mit einem Heimsieg gegen Sulzbach-Rosenberg II die Chance auf den Klassenerhalt wahren. Bild: G.Büttner
Sport
Weiden in der Oberpfalz
08.04.2016
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Jetzt geht's um die Wurst: An den letzten beiden Spieltagen entscheidet sich, ob die Damen des HC Weiden in der Bezirksoberliga bleiben. Die Handballerinnen wollen alles geben, setzen sich aber nicht unter Druck.

"Wir sind heiß auf dieses Spiel", beschreibt Maria Dirnberger die Stimmung unter den HC-Damen. Am Samstag, 9. April, 17 Uhr, bestreiten sie in der Weidener Realschulturnhalle ihre vorletzte Saisonpartie gegen das Schlusslicht HC Sulzbach-Rosenberg II. "Wir werden mit geballter Kraft versuchen, diese zwei Punkte zu bekommen", versichert Dirnberger.

Ein Erfolg ist überlebenswichtig: Obwohl die Weidenerinnen mit sieben Siegen, einem Remis und nur drei Niederlagen in den vergangenen elf Spielen kräftig vom Leder zogen, ist der Klassenerhalt in der Bezirksoberliga längst noch nicht unter Dach und Fach. Im Schlussspurt geht es für sie sportlich um alles.

Die Stimmung im Team sei trotz der prekären Lage gut, betont Dirnberger. "Mehr als ein Spiel gewinnen, können wir aber nicht", erklärt die Rückraumspielerin. Von Frust darüber, dass die HC-Damen trotz ihrer Erfolgsserie immer noch um den Verbleib in der Liga bangen müssen, könne keine Rede sein. "Frustrierend war nur die Hinrunde", erklärt Dirnberger. Die Mannschaft musste hier eine Niederlage nach der anderen einstecken. "Ich denke, das lag an unserer neuen Mannschaftskonstellation. Wir mussten uns erst einspielen. Das hat leider etwas zu lange gedauert."

Grundsätzlich blickt Dirnberger aber optimistisch auf die Heimpartie gegen Sulzbach-Rosenberg II und das anschließende Saisonfinale beim Drittplatzierten TSV Röthenbach. "Wir vertrauen auf unser Können und unseren Mannschaftsgeist", sagt die Leistungsträgerin des HC Weiden. "Wir haben oft genug gezeigt, dass wir in diese Liga gehören." Aber natürlich könne keiner vorhersagen, wie der Abstiegs-Thriller am Ende tatsächlich ausgehen werde.

Die Mannschaften liegen in der Tabelle so eng beieinander, dass - von den Spitzenteams abgesehen - noch jedes Team auf einen der letzten beiden Plätze rutschen und damit den Gang in die Bezirksliga antreten könnte. "Mit 17 Punkten abzusteigen, wäre schon eine Besonderheit", schildert Dirnberger die ungewöhnliche Situation. Nur vier Punkte liegen derzeit zwischen dem HC Weiden (17 Punkte) und dem Tabellendritten, TSV Röthenbach (21).

Eine Stärke der HC-Damen sei, so Dirnberger, dass sie nicht aufgeben, selbst wenn sie scheinbar aussichtslos zurückliegen. "Wir kämpfen trotzdem motiviert weiter. So konnten wir schon bei einigen Spielen Rückstände aufholen." Dirnberger betont aber auch, dass grundsätzlich immer der Spaß am Handball im Mittelpunkt stehe: "Wir wollen nicht unter Druck ins Spiel gehen."
Wir haben oft genug gezeigt, dass wir in diese Liga gehörenMaria Dirnberger, HC Weiden
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