Handball
HC Weiden: Punkte müssen zu Hause bleiben

Lucas Vierling im Angriffsmodus: Mit einem Heimsieg über die HSG Naabtal wollen die Handballer des HC Weiden zum ersten Verfolger von Bezirksliga-Spitzenreiter TV Wackersdorf aufrücken. Bild: A. Schwarzmeier
Sport
Weiden in der Oberpfalz
16.01.2016
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Für die Mannschaften des HC Weiden stehen am Sonntag, 17. Januar, wegweisende Heimspiele auf dem Programm. Während die BOL-Frauen gegen die SG Amberg als Schlusslicht dringend einen Sieg benötigen, bestreiten die Herren das Bezirksliga-Spitzenspiel gegen die HSG Naabtal.

Im Abstiegskampf


(jpr) Mit der Niederlage gegen Amberg im ersten Saisonspiel ging die bisherige Albtraumsaison der HC-Frauen los. Nach dem zweiten Saisonsieg vergangenes Wochenende gegen Röthenbach muss jetzt unbedingt ein weiterer Sieg her, um im Abstiegskampf weiter Boden gutzumachen. Die Weidenerinnen haben zuletzt gezeigt, dass sie Mannschaften aus dem Mittelfeld der BOL schlagen können.

Amberg steht derzeit auf dem 6. Tabellenplatz. Die Mannschaft ist nicht zu unterschätzen. Sie hat als einzige Mannschaft dem Tabellenführer aus Forchheim in der Hinrunde beide Punkte abgenommen. Mit einem Sieg könnte sich der HCW aus dem Tabellenkeller einen Schritt heraus arbeiten, denn der direkte Konkurrent Sulzbach spielt gegen Spitzenreiter Forchheim. Mit einem Spiel mehr auf dem Konto, liegt Sulzbach nur einen Punkt vor Weiden. "Wir haben alles selber in der Hand", meint Trainer Thomas Baldauf. Allerdings sein ein Sieg unabdingbar. Anwurf in der Realschulturnhalle ist um 15 Uhr.

Auf Schlagdistanz


(eit) Zwei Stunden später, um 17 Uhr, geht das Verfolgerduell zwischen den HC-Herren (3. Platz/12:4-Punkte) und der HSG Naabtal (2./13:3) über die Bühne. Beide Mannschaften liegen auf Schlagdistanz zu Spitzenreiter TV Wackersdorf (14:4) und trennen nur ein Punkt. Dies verspricht ein spannendes Spiel.

Die HSG Naabtal beeindruckte in der laufenden Saison schon mehrmals mit ihrer Spielweise und konnte auch das Hinspiel mit 37:34 für sich entscheiden. Sie geht daher auch als Favorit in die Begegnung. Im Tempospiel, erste und zweite Welle, wird es schwer werden, die schnellen Außenspieler der Gäste wie den A-Jugendlichen und in der Bayernauswahl spielenden Christoph Deml über 60 Minuten komplett aus dem Spiel zu nehmen. Die HSG verfügt über eine gute Mischung aus jungen, gut ausgebildeten sowie sehr erfahrenen Spielern, die es verstehen, auch mit Drucksituationen umzugehen.

Nachdem der HC vor Weihnachten das schwere Auswärtsspiel beim HC Ostbayern durch eine überragende Mannschaftsleistung gewann, hat er am letzten Wochenende mit einem deutlichen 34:20-Sieg gegen den ATSV Kelheim nachgelegt.

"Wir müssen hellwach sein, ein starkes Rückzugsverhalten an den Tag legen und versuchen, über eine starke Abwehrarbeit ins Spiel zu kommen", fordert das Trainergespann Eichinger/Werner. "Wenn wir es schaffen, Naabtal immer wieder ins Positionsspiel zu zwingen und unsere eigenen Angriffe konsequent nutzen, haben wir durchaus eine Chance."

Da sich das Verletztenlager langsam lichtet, können die Max-Reger-Städter endlich in Bestbesetzung auflaufen.
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