Handball
Sieg knapp verpasst

Sport
Weiden in der Oberpfalz
03.02.2016
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Den Sieg verpasst, aber einen Punkt gewonnen: Die Bezirksliga-Handballerinnen der DJK Weiden verbuchten nach einem wechselhaften Spielverlauf ein 18:18 beim HV Oberviechtach, einem Konkurrenten im Kampf um Tabellenplatz zwei.

Die DJK Weiden ging leicht geschwächt in die Partie, da einige Spielerinnen unter der Woche mit einer Erkältung zu kämpfen hatten. Oberviechtach besaß mit einer breiteren Ersatzbank hingegen mehr Möglichkeiten, um zu variieren. Dies spiegelte sich auch in den ersten 20 Minuten wieder. In der Abwehr hatte Weiden zunächst Probleme, um den Spielfluss des Gegners zu unterbinden. Nach einem 4:8-Rückstand kam etwas mehr Konstanz ins Spiel der DJK. Begünstigt durch eine Zwei-Minuten-Strafe gegen den HV kämpfte man sich zurück und glich zum 8:8 aus. Nun übernahm die DJK das Kommando und sorgte für eine 11:9-Halbzeitführung.

Nach dem Seitenwechsel haderte der Gast mit der Leistung des Schiedsrichters, der immer öfter ins Geschehen eingriff - meist nicht zum Vorteil der DJK. Weiden wurde bei Balleroberungen und Gegenstößen ein ums andere Mal zurückgepfiffen. Oberviechtach ließ sich nicht zwei Mal bitten und glich zum 16:16 aus. Nun kam mehr Härte ins Spiel. Aufgrund der hervorragenden Abwehrleistung schuf die DJK erneut ein Zwei-Tore-Polster. Jedoch schaffte es der Gast nicht, dieses zu verwalten. Beim Stand von 18:18 setzte der HV Oberviechtach eine siebte Feldspielerin ein und nahm die Torfrau heraus. Dieses Mittel blieb jedoch ohne Wirkung. Die Weidener Torfrau hatte sogar die Möglichkeit, den Ball direkt im leeren Tor zu versenken. Sie hatte jedoch Pech, da der Ball kurz vor dem Tor aufprallte und dann gegen die Latte sprang. Der Abpraller sprang in die Hände einer DJK-Spielerin, die zum Wurf ansetzte, dann aber von der HV-Torfrau umgeräumt wurde. Diese Aktion hatte keine Folgen, so dass es beim am Ende für die DJK nicht ganz zufriedenstellenden 18:18 blieb. "Natürlich wäre ein Sieg möglich gewesen, aber meine Spielerinnen haben wieder einmal gezeigt, dass sie sich sogar angeschlagen vor keiner anderen Mannschaft fürchten müssen", sagte Trainer Markus Sparrer.

Für die DJK spielten: Häffner. Feld: Lederer (4), Waida, Reber (4/4), Möbius, Wolf (4), Ramm, Jatzwauk (3), Söllner (3), Stecher, Marx.
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