HC Weiden holt Lehrgang für C-Trainerlizenz in die Max-Reger-Stadt
Volltreffer für Handballclub

Kein Kinderspiel ist die Ausbildung für die C-Trainerlizenz im Handball, stellten die Teilnehmer fest. Erstmals hatte der Handballclub Weiden einen entsprechenden Lehrgang in die Max-Reger-Stadt geholt. Bild: hfz
Sport
Weiden in der Oberpfalz
04.11.2016
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Treffer für den Handballclub: Es ist ihm gelungen, dieses Jahr einen Lehrgang für den Erwerb der C-Trainerlizenz nach Weiden zu holen. Mit Hilfe des zuständigen Präsidenten für die Fort-und Ausbildung beim BHV, HC Weiden-Mitglied Ernst Werner, erhielten die Max-Reger-Städter den Zuschlag.

An sechs Wochenenden trafen sich mehr als 20 Teilnehmer in der Realschul- und Berufsschulturnhalle zur Ausbildung. Leicht war es nicht. Verschiedenste Referenten des Bayerischen Handballverbands (BHV) "quälten" die Probanten zeitweise mit Theorie, aber auch in der Praxis wurden sie stark gefordert. In neun Stunden Unterricht pro Tag erfuhren die angehenden Trainer, was koordinative Fähigkeiten oder Motorik sind oder wie wichtig der richtige Aufbau eines Trainingsprogrammes ist. Bald konnten alle im Schlaf den Ablauf genau formulieren: Erwärmung, Grundübung, Grundspiel und zuletzt das Zielspiel.

Den Teilnehmern wurde aufgezeigt, was der Unterschied zwischen Kinder- und Jugendhandball ist und wie wichtig es ist, auch die Eltern mitzunehmen. Denn ohne sie könnte so mancher Verein nicht überleben, machten die Ausbilder klar. Eltern seien oftmals eine sehr unterschätze Hilfe, hieß es.

Neben dem theoretischen Teil wurden alle praktischen Elemente von den Teilnehmern selbst in der Halle erprobt. Neben den Kinderspielen gab es einzelne Grundübungen, aber auch in richtigen Grundspielen mussten die Akteure zeigen, was von einem Spieler gefordert werden kann. Das richtige Verständnis von Stoßen, Kreuzen, das richtige Einlaufen oder der Übergang wurden ebenso vermittelt wie die Abwehrformationen 1:5 oder 3:2:1. Dazu konnten die Lernenden Lehrproben absolvieren, um sich besser auf die praktische Prüfung vorzubereiten.

Nach fast drei Monaten Pause legten die Teilnehmer dann an zwei Wochenenden im Oktober ihre Prüfung ab, die aus einem schriftlichen, einem mündlichen Teil und - als wichtigster Part - einer praktischen Lehrprobe bestand. Die Ergebnisse werden den Teilnehmern erst nach Auswertung der schriftlichen Prüfung bekanntgegeben. Es war eine sehr informative, aber auch eine sehr anstrengende Zeit, resümierten die künftigen Trainer. Geschenkt wird einem die Lizenz nicht. Zudem müssen die Teilnehmer noch eine Schiedsrichterausbildung und einen aktuellen gültigen Erste-Hilfe-Kurs vorweisen. Denn neben dem Können als Trainer und in der Regelkunde muss sich jeder Teilnehmer auch bei Verletzungen zu helfen wissen.
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