Kathrin Gilch aus Weiden und Nationaltorwart Manuel Neuer haben sich getrennt
Nicht gehalten

Kein Neuer mehr: Kathrin Gilch (Mitte), jetzt frische Ex von Nationaltorwart Manuel Neuer, inmitten einer Gruppe von Neuer-Fans vor dem EM-Halbfinale zwischen Deutschland und Italien im Nationalstadion von Warschau. Bild: dpa
Sport
Weiden in der Oberpfalz
27.10.2014
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Nicht alle Tage schafft es eine Weidenerin auf die Titelseiten der größten Zeitungen der Republik. Schön ist der Anlass allerdings nicht: Kathrin Gilch und Nationaltorwart Manuel Neuer haben sich getrennt. Immerhin hinterlassen sie Weiden ein kurioses Geschenk.

Eine typische Vertreterin der Spezies Spielerfrau war sie eh nie: Während andere die Prominenz ihrer kickenden Partner nutzten, um sich als Model oder Klatsch-Kolumnistin zu verdingen, drängte sich Kathrin Gilch nur selten in die Öffentlichkeit. Und auch jetzt, nach dem Ende ihrer Beziehung zu Nationaltorwart Manuel Neuer, gibt sich die 32-jährige Weidenerin zurückhaltend. Sie bestätige die "Trennung von Herrn Neuer", sagte sie der "Bild am Sonntag". Aber: "Weitere Details möchte ich selbst nicht bekanntgeben." Fertig.

Viele Spekulationen

Laut Boulevard soll sie sich mit dem 28-jährigen Weltmeister auf Verschwiegenheit geeinigt haben. Vorerst bleibt das aber nur Spekulation, so wie auch über die Hintergründe der Trennung so gut wie nichts bekannt ist. Klar ist nur, dass sich die beiden schon seit Längerem nicht mehr zu zweit gezeigt hatten. Zu den letzten gemeinsamen Fotos gehören Aufnahmen aus Mykonos, wo die beiden im Juli ihren Urlaub verbrachten. Bei einer Reise auf die griechische Insel sollen sich die Friseurin und der Fußballer 2009 auch kennengelernt haben: Sie war mit Freundinnen unterwegs, der Torwart machte Urlaub nach dem Sieg bei der U 21-Europameisterschaft. Es wurde mehr als ein Urlaubs-Flirt.

Gilch zog zu Neuer, der damals noch für Schalke spielte, nach Gelsenkirchen. Und sie folgte ihm nach seinem Wechsel zum FC Bayern nach München. Aber nicht, um jeden Tag in der gemeinsamen Wohnung darauf zu warten, dass ihr Freund vom Training heimkommt. Zur Überraschung vieler in der Münchener Society suchte sie sich lieber Arbeit als Friseur-Meisterin im edlen Hotel Bayerischer Hof.

Sie bodenständig, er höchst erfolgreich - und der nächste Schritt war auch schon geplant: Im März tauchte Gilch in einer Bauausschusssitzung in Tegernsee auf. Das Gremium stimmte den Plänen des Paares zu, das dort auf dem "Promi-Hügel" Leeberg ein Einfamilienhaus errichten wollte.

Die größte Nicht-Hochzeit

Tegernsee ist nun wohl Geschichte. So wie der aktuelle Welttorhüter vermutlich auch so schnell nicht mehr in Weiden auftauchen dürfte. Dort war er regelmäßig zu Besuch bei Gilchs Familie, feierte Weihnachten, sah sich das Nachtleben in der Max-Reger-Stadt an. Die Zuneigung der Weidener war ihm da im Gegenzug sicher. So sehr, dass die Stadt im Juli 2012 eine der größten Kuriositäten der vergangenen Jahrzehnte erlebte; in jedem Fall die schönste Nicht-Hochzeit ihrer Geschichte.

Damals ging das Gerücht um, die beiden würden in Weiden heiraten. Wer es in die Welt gesetzt hatte - unbekannt. Gehört hatten dafür umso mehr vom vermeintlichen Eheglück: Horden von Menschen und zahlreiche Reporter zogen einen Samstag lang durch die Stadt, klapperten Kirchen und das Alte Rathaus ab. Alle auf der Suche nach dem Traumpaar, das selbst über so viel öffentliche Anteilnahme amüsiert war. Geheiratet haben sie freilich nicht. Und werden sie nun wohl auch nicht mehr.
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