Kegeln
Markus Schanderl erzielt 620 Holz

Markus Schanderl glänzte beim 8:0-Sieg des SKC Gut Holz SpVgg Weiden gegen den SKC Nibelungen Lorsch II mit 620 Holz. Er schaffte damit den Sprung in die "Top-10"-Liste der 2. Bundesliga. Bild: nor
Sport
Weiden in der Oberpfalz
06.03.2016
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Mit einem nie in Frage stehenden 8:0-Sieg gegen den SKC Nibelungen Lorsch II glichen die Zweitliga-Kegler des SKC Gut Holz SpVgg Weiden ihr Punktekonto aus und zogen zugleich in der Tabelle an den Gästen vorbei. Mit 620 Holz war Markus Schanderl Tagesbester und schaffte es mit dieser Leistung gleichzeitig in die "Top-10"-Liste der 2. Bundesliga.

Nach der 1:7-Klatsche im Hinspiel in Lorsch war bei den Weidener Keglern Wiedergutmachung angesagt. Dass am Ende der Sieg mit 8:0- Mannschaftspunkten und einem Vorsprung von 222 Kegelpunkten mehr als deutlich ausfiel, lag auch daran, dass die Gäste wohl schon im Vorfeld das Spiel abgehakt und mit Marinko Ruzic und Michael Straub nur zwei Spieler aus dem im Hinspiel erfolgreichen Team aufgeboten hatten. Allerdings veränderten auch die Gastgeber ihr Team auf zwei Positionen.

Das Spiel begann aus heimischer Sicht zunächst etwas verhalten. Thomas Immer setzte sich mit 581:563 Holz bei 2,5:1,5 Satzpunkten gegen Manuel Ott durch. Manfred Ziegler tat sich bei 558:556 augenscheinlich deutlich schwerer, holte mit 3:1-Satzpunkten aber auch den Mannschaftspunkt. Bei einer Weidener 2:0- Führung, aber nur einem Vorsprung von 20 Kegelpunkten ging es in die Mittelpaarungen. Hier zogen Michael Gesierich und Stefan Schmucker die Zügel etwas an. Beide gewannen ihre Spiele mit 3:1, wobei Gesierich 59 und Schmucker 50 Kegelpunkte hereinspielten. Bei einem Zwischenstand von 4:0 und einem Vorsprung von mittlerweile 129 Holz war das Spiel schon so gut wie entschieden.

Im Finaldurchgang konnten dann Markus Schanderl und Stefan Heitzer ganz ohne Druck ihr Spiel durchbringen. Schanderl glänzte mit herausragenden 620 Holz und gewann glatt gegen einen überforderten Thomas Forell (532). Nicht ganz so leichtes Spiel hatte Heitzer. Er hatte Michael Straub zwar immer im Griff, vergab aber mit einem schwachen vierten Durchgang (114:145) ein besseres Ergebnis.
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