Kegeln
Weidener gehen in die Vollen

Die Zweitbundesligakegler der SKC Gut-Holz SpVgg Weiden vertrauen auf drei Neuzugänge. Sportlicher Leiter Stefan Heitzer (rechts) hofft, dass Dennis Greupner, Manuel Donhauser und Uwe Waldmann (von links) die erhofften Verstärkungen sind. Bild: otr
Sport
Weiden in der Oberpfalz
16.09.2016
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Gut fünf Monate ruhte der Spielbetrieb in der 2. Kegler-Bundesliga Nord-Mitte. Ab sofort geht es für den SKC GH SpVgg Weiden wieder in die Vollen.

Für die Weidener Kegler fällt am Samstag, 17. September, um 13 Uhr der Startschuss für die Zweitligasaison 2016/17. Gast auf den Kegelbahnen der Mehrzweckhalle am Wasserwerk ist der Aufsteiger TSV Schott Mainz. Alles andere als ein Heimsieg wäre eine riesige Enttäuschung.

Den 6. Tabellenplatz aus dem Vorjahr zu verbessern, das haben sich die Gut-Holz-Kegler fest vorgenommen. Nach der Reduzierung der Ligen von zwölf auf zehn Mannschaften wird das aber bestimmt kein Selbstläufer. Gleichwohl geht man die Sache optimistisch an und vertraut vor allem auf die seit Jahren bekannte Heimstärke.

Drei Neuzugänge


Vom Stamm der letztjährigen Zweitligamannschaft hat sich mit Manfred Ziegler zweifelsohne einer der Leistungsträger in Richtung Bayernliga-Aufsteiger SC Luhe-Wildenau verabschiedet. Ziegler hatte zuletzt 19 Einsätze in 20 Spielen und wies einen Schnitt um 580 Holz auf - da könnte sich auf den ersten Blick eine Lücke auftun. Und um diese zu schließen, hat man sich für das bevorstehende Spieljahr verstärkt. Manuel Donhauser vom Zweitligaabsteiger FAF Hirschau, Dennis Greupner (Klosterkegler Speinshart) und Uwe Waldmann (VfB Weiden) sind neu zum Team dazugekommen.

Was die Mannschaftsaufstellung anbelangt, so hat man sich dazu entschlossen mit Stefan Heitzer, Michael Gesierich, Thomas Immer und Markus Schanderl nur vier Stammspieler für die Zweitligamannschaft fest zu melden. Die weiteren Spieler rekrutieren sich aus dem restlichen Kader, bestehend aus Gert Erben, Stefan Schmucker, Jonas Urban, Thomas Schmidt, Dennis Greupner, Marco Gesierich, Tobias Lobinger, Manuel Donhauser und Uwe Waldmann. Für die morgige Auftaktbegegnung gegen Mainz werden neben dem Stammquartett Dennis Greupner und Stefan Schmucker aufgeboten.

Kein unbeschriebenes Blatt


Gegen den Vizemeister der Rheinland-Pfalz-Liga gehen die Weidener recht optimistisch in die Bahn. Eventuell auftretende Personalprobleme können dadurch abgefedert werden, dass die zweite Mannschaft der Weidener ebenfalls daheim spielt und man so in jedem Fall personell aus dem Vollen schöpfen kann. Der Gegner ist kein gänzlich unbeschriebenes Blatt, denn im Dezember 2015 traf man an gleicher Stelle schon einmal auf die Truppe aus der Karnevalshochburg am Rhein. Im DKBC-Pokal konnten sich die Oberpfälzer klar mit 7:1 (3461:3314) durchsetzen.Zwar sind die Mainzer nach dem Zweitligaabstieg 2015 postwendend wieder aufgestiegen, jedoch steht ihnen zum Auftakt und in den folgenden fünf Spielen mit Martin Müller der schnittbeste Spieler der letzten Jahre nicht zur Verfügung. In einem Vorbereitungsspiel beim Bayernligisten Karlstadt gab es für Mainz eine 2:6-Niederlage.
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