Kegeln
Weidener Kegler souverän zum Pflichtsieg

Markus Schanderl spielte in der Mittelpaarung stark auf und kam auf eine respektable Tagesbestleistung von 621 Holz. Bild: nor
Sport
Weiden in der Oberpfalz
08.02.2016
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Die Zweitbundesligakegler des SKC Gut Holz SpVgg Weiden haben die Pflichtaufgabe gegen den KV Mutterstadt gelöst. Bei 3504:3275-Kegelpunkten gewannen die Weidener am Samstag ihr Heimspiel glatt mit 7:1 und haben so ihr Punktekonto auf 16:16-Zähler ausgeglichen.

Frühe Vorentscheidung


Der in argen Abstiegsnöten befindliche Gast aus Rheinland-Pfalz war auf den Bahnen der Mehrzweckhalle ohne Chance. Das Spiel hatte noch gar nicht so richtig begonnen, da war es aus Sicht der Gäste eigentlich schon verloren. Heiner Eichinger und Manfred Ziegler zeigten den Gästespielern Jochen Schweizer und Jürgen Puff von der ersten Kugel an, wer Herr im Haus ist. Nach zwei Bahnen führten die Weidener bereits mit 78 Kegelpunkten. Als Jochen Schweizer auf seiner dritten Bahn mit 97 Holz einbrach, war alles schon entschieden. Eichinger und Ziegler holten die ersten beiden Mannschaftspunkte und brachten ihre Farben mit stattlichen 129 Kegelpunkten in Front.

Der starke Auftritt ihrer Mannschaftskameraden gleich zu Beginn schien Markus Schanderl und Michael Gesierich zu beflügeln. Obwohl sich Rainer Perner (565) undd Wilfried Klaus (557) tapfer ihrer Haut wehrten, waren beide gegen das Weidener Duo chancenlos. Schanderl spielte mit 621 Holz eine herausragende Tagesbestleistung, Gesierich nahm mit 603 Holz ebenfalls die 600-er-Schallmauer. Die Hausherren lagen damit vor den Schlusspaarungen mit 4:0-Mannschaftspunkten und nicht mehr einholbaren 231 Kegelpunkten vorne.

Alles im Griff


Für Peter Hartwich und Thomas Immer, die diesmal das Weidener Schlusspaar bildeten, war es eine leicht lösbare Aufgabe, den Sieg nach Hause zu spielen. Zwar biss sich Hartwich mit 1:3 und 523:549-Holz an Kurt Freiermuth die Zähne aus, aber Thomas Immer holte mit einem 2:2 und 575:551-Holz gegen Armin Kuhn den fünften Punkt. So schmolz der Vorsprung der Gastgeber auf den Schlussbahnen lediglich um zwei Kegelpunkte auf 229 Holz zusammen. Dass die Gäste mit Damit Dundic ihren stärksten Spieler nicht mit dabei hatten, schmälert den Sieg der Weidener in keinster Weise. Schließlich fehlten bei Gut Holz mit Gert Erben und Stefan Schmucker auch zwei Stammkräfte.
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