Keine Nachwuchssorgen beim FC Weiden-Ost
Junge Talente stürmen Verein

Auch abseits des Rasens glänzt der FC Weiden-Ost mit einer starken Aufstellung. Vorsitzender Franz Bäumler (rechts) führt die Vereinsspitze weiterhin an. OB Kurt Seggewiß (links) dankte ihm und seinen Mannen für vorbildliche Arbeit. Bild: Kunz
Sport
Weiden in der Oberpfalz
17.05.2016
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Andere Vereine plagen Nachwuchssorgen. Nicht so den FC Weiden-Ost. Fußball-Abteilungsleiter Marcus Meier schwärmt: "Wir werden überrannt."

""Wir mussten 69 neue Schülerpässe ausstellen", berichtete er in der Jahreshauptversammlung im Vereinsheim. Dabei betreibt der FC Ost keine Abwerbung von anderen Vereinen. "Bei uns greifen alle Rädchen ineinander." Allerdings, so deutete Meier an: "Wenn einer seine eigenen Interessen zu sehr in den Mittelpunkt stellt, gibt's Probleme." Das war's dann aber auch schon mit der Kritik. Kein Wort über die jüngsten Turbulenzen im Trainerbereich. Warum auch? Die Wogen seien geglättet, hieß es. Der betroffene Trainer sitze wieder mit im Boot - und wurde bei den Neuwahlen bestätigt.

Vereinschef Franz Bäumler sprach von einem "Full-Time-Job". Der Vorsitz eines solchen Vereins sei aufreibend, aber erfüllend. "Inzwischen ist mir die Arbeit zum Hobby geworden." Das Gelände werde in Schuss gehalten. Im Januar seien Kabinen und Duschen umgebaut, im April schließlich der Holzzaun entlang des Feldwegs abgebaut und entsorgt worden. Vor einem Jahr habe der Verein den Festzug zum 40-Jährigen nachgeholt, der 2014 ins Wasser gefallen sei. Im September sei ein Fernsehteam von Sat.1 auf dem Platz gewesen und habe einen fünfminütigen Bericht über die Kinder- und Jugendarbeit gedreht. Außerdem sei das Projekt "Demokratie leben - Menschen zusammenführen" mit dem HPZ Irchenrieth gestartet. Ein besonderes Anliegen seien ihm die Flüchtlinge, sagte Bäumler: "Auch der FC Weiden Ost hat welche aufgenommen, die bereits hier Fußball spielen."

16 Fußballteams


Dank galt Kassier Karl-Heinz Reisinger, der Kassensturz machte. Aber auch den Fußballern mit den 16 Mannschaften sowie allen Abteilungsleitern, die ihre Sparten präsentierten. Ein ganz besonderes Vergelt's Gott galt dem Förderverein, einer Gemeinschaft von Idealisten, die mit ihren Festen und Veranstaltungen die Jugendarbeit unterstützten. Und auch der Stadt Weiden wurde gedankt. Denn ohne die Sportplätze der Clausnitzerschule und des Kepler-Gymnasiums könne man nicht existieren. Alois Lukas sei immer mit seiner Fräse zugegeben, wenn er gebraucht werde. Und natürlich gehe nichts ohne die Wirtsleute. "Der FC Weiden-Ost ist ein Familienverein. Einer, der überall beliebt ist, ob bei Jung und Alt. Bei dem die Jugendlichen, die Kinder, die Bambinis noch was wert sind."

Die erste und die zweite Mannschaft rekrutierten sich fast ausschließlich aus dem eigenen Nachwuchs. "Wir haben die besten Trainer, und ich als Vorstand bin glücklich über meinen FC Weiden-Ost." OB Kurt Seggewiß unterstrich, dass der Verein beispielhaft für Integration und Inklusion stehe. "Ich glaube, dass Sport, insbesondere der Fußball, vereint." Die Grüße des Stadtverbands überbrachte Herbert Tischler.

Ergebnis der NeuwahlenVorsitzender Franz Bäumler, Stellvertreter Engelbert Schedl und Werner Anzenberger, Kassier Karl-Heinz Reisinger, Stellvertreter Alfred Stetter, Schriftführer Josef Bruckner, Abteilungsleiter Fußball und Sportlicher Leiter Marcus Meier, Senioren Jürgen Göbel, Nachwuchs Alex Lache, Frauenturnen Monika Stark, Judo Rudi Pieleck, Ski Wilhelm Vogel, Tischtennis Werner Schwab, Volleyball Michael Donth, Rhythmischer Tanz Manuela Zimmermann, Beisitzer Thomas Siller, Wolfgang Paul, Christian Heller, Vaclav Stehlik und Karin Vierling, Kassenrevisoren Konrad Schenk und Siegfried Frischholz, Delegierter zum Stadtverband für Leibesübungen Josef Bruckner, Ehrenamtsbeauftragter Hans Forster und Jugendkoordinator Marc Diener. (uz)
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