Kommentar
Der Nächste, bitte!

Sport
Weiden in der Oberpfalz
30.04.2016
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Von Armin Eger

Jetzt auch noch Mats Hummels: Die Bayern sind mal wieder bei ihrer Einkaufstour beim ärgsten Bundesligakonkurrenten in Dortmund fündig geworden. Für Mario Götze legten sie 37 Millionen auf den Tisch, Robert Lewandowski war nach Vertragsende beim BVB umsonst.

Diesmal steht eine neue Rekordsumme im Raum: 40 Millionen soll Hummels kosten. Eine Summe, die bei manch anderen Bundesligavereinen die gesamte Mannschaft kostet. Aber für die reichen Bayern ist Geld kein Problem.

Sollte der Deal zustande kommen, wechselt ein Innenverteidiger mit Weltklasseniveau von der zweitbesten Mannschaft des Landes zur besten. Es darf also weiter mit einer Vergrößerung des Abstandes der beiden Kontrahenten gerechnet werden. Fast schon könnte man den Bayern, die Jahr für Jahr berechenbar den Meistertitel mitnehmen, Böses unterstellen. Aber sie brauchen Hummels. Jetzt kommt in der Abwehr mit Jérôme Boateng zusammen, was schon in der Nationalmannschaft funktioniert.

Während bei den Trainern und den Vereinsführungen über den Wechsel geringe Aufregung herrscht, sehen das die Dortmunder Fans anders. Sie nehmen Hummels, der 2008 auf Leihbasis von den Bayern gekommen war, die Rückkehr nach München übel, bezeichnen ihn in den sozialen Netzwerken als Verräter und Judas. Götze haben sie den Weggang bis heute nicht verziehen.

Bleibt nur zu hoffen, dass Hummels den Schritt nicht bereut. Im Starensemble der Bayern darf er sich nämlich nicht die kleinste Schwäche leisten.

armin.eger@derneuetag.de
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