Kreisklasse West
FC Vorbach ungefährdet

Sport
Weiden in der Oberpfalz
03.09.2016
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Nachdem es den bisherigen Spitzenreiter VfB Mantel beim Derby in Weiherhammer erwischt hat, nimmt nunmehr der FC Vorbach den Platz an der Sonne ein. Diesen will die Elf um Spielertrainer Florian Ruder gegen den SV Kulmain II verteidigen. Vom Papier her eine leicht zu bewältigende Aufgabe. Verfolger VfB Mantel hat es mit dem zuletzt viermal ungeschlagenen Absteiger SC Eschenbach zu tun. Das Spitzenspiel des 7. Spieltages steigt aber in Haidenaab, wo sich der gastgebende ASV und das Überraschungsteam aus Kirchendemenreuth gegenüberstehen. Ein Kellerderby findet in Auerbach statt. Das Schlusslicht SV Auerbach II empfängt dazu den SC Schwarzenbach.

SV 08 Auerbach II Sa. 13.30 SC Schwarzenbach

Im Kirwa-Spiel sollte der erste Sieg her, wenn die Auerbacher Reserve den Klassenerhalt realisieren will. Zu Gast in diesem Kellerduell ist der Tabellenzwölfte Schwarzenbach. Die Gäste haben aber zumindest schon einmal einen Sieg landen können, kassierten aber auch schon deutliche Niederlagen. Die Kasseckert-Truppe muss weiterhin einige Ausfälle kompensieren, hofft aber, an die guten Heimspielleistungen anknüpfen zu können. Die Aufstellung wird sich wegen der vielen Ausfälle wohl von alleine ergeben. Zuhause gegen Kastl mussten sich die Kicker des SC Schwarzenbach nur mit einem Punkt zufrieden geben. In Auerbach muss Spielertrainer Thomas Baier auf Fabian Melzner verzichten. Ob Daniel Keck und Tobias Schäffler wieder dabei sein werden, entscheidet sich kurzfristig. Zum Glück kehrt Martin Baumann aus dem Urlaub zurück.

ASV Haidenaab So. 15.00 Kirchendemenreuth

Im dritten Heimspiel nacheinander kommt mit dem TSV Kirchendemenreuth ein Aufsteiger, der einen glänzenden Start hingelegt hat und sich in der neuen Liga gehörigen Respekt verschafft hat. Will der ASV weiter oben mitspielen, müssen die jungen Spieler an ihre Leistungsgrenze gehen. Wichtig wird sein, die starke Offensive der Gäste unter Kontrolle zu bringen. Die Personalprobleme haben sich nicht verbessert, so fehlen weiterhin Jonas Höcht, Tobias Veigl, Amadeus Hübner und Pascal Steeger. Nach einem unerwarteten Sieg in Riglasreuth, steht für die Haberlandkicker die nächste schwere Auswärtshürde an. In diesem Kalenderjahr musste man sich schon zwei Mal auf des Gegners Platz geschlagen geben. Der TSV setzt alles daran, dass das nicht ein drittes Mal passiert.

FC Vorbach So. 15.00 SV Kulmain II

Für den Vorbacher Spielertrainer Florian Ruder ist die Tabellenführung nicht mehr als eine Momentaufnahme. In den letzten Jahren war der SV Kulmain mit seiner gut organisierten Defensivarbeit immer ein schwer zu spielender Gegner. Vor den "Wochen der Wahrheit", wie sie Florian Ruder bezeichnet, strebt er mit seiner Elf zur Sportheimkirwa einen Heimdreier an. Nico Biersack stößt wieder zur Mannschaft, ebenso die zuletzt fehlenden Urlauber. Dafür fällt Julian Rauh mit einem im Training erlittenen Schienbeinbruch längere Zeit aus. Nachdem es mit dem angestrebten Heimsieg gegen Pressath nichts wurde, steht der SV Kulmain II bereits wieder mit dem Rücken zur Wand. Und nun muss man ausgerechnet zum neuen Spitzenreiter. Beim Gast hofft man, dass einige der zuletzt fehlenden Akteure wieder einsatzfähig sind.

TSV Pressath So. 15.00 TSV Krummennaab

Nach dem erfolgreichen Spiel in Kulmain will der TSV gegen den Namensvettern Krummennaab zu Hause weiter in der Erfolgsspur bleiben und den Anschluss ans vordere Mittelfeld halten. Dafür muss aber die junge Mannschaft wieder den gewohnten Kampfgeist wie in Kulmain an den Tag legen. Kapitän Matthias Rauch fällt weiterhin verletzt aus, Rotsünder Fabian Waldmann muss noch einmal zuschauen. Dafür stoßen Markus Baller, Timo Fischer und Urlauber Toni Deischl wieder zum Team. Für den TSV Krummennaab heißt es nach zuletzt nicht gerade erfolgreichen Wochen "punkten gegen wen und egal wie". An das Gastspiel aus der Vorsaison hat man in Krummennaab gute Erinnerungen, konnte man doch damals mit 3:1 die Oberhand behalten. Verzichten muss Trainer Silvio Steudel auf die beiden Urlauber Matthias Jonek und Armin Steinhauser. Ob der angeschlagene Matthias Mehlhase auflaufen kann, wird sich erst kurzfristig entscheiden.

TSV Kastl So. 15.00 TSG Weiherhammer

Nach zuletzt vier Punkten aus zwei Spielen sieht die Welt für den TSV Kastl schon wieder etwas besser aus. Doch blieb der Holub-Truppe auch in Schwarzenbach das Verletzungspech treu. Thomas Schmidt fällt mit Zehenverletzung länger aus. Glücklicherweise kehrt Alexander Stich aus dem Urlaub zurück, so dass es bei neun Ausfällen bleibt. Trainer Karl Holub bringt es auf einen einfachen Nenner: "Wer den Tabellenführer schlägt, der ist natürlich Favorit. Wir werden ihm aber einen harten Kampf liefern." Nicht abheben sollen die Kicker der TSG nach den beiden Erfolgen gegen die Spitzenteams aus Reuth und Mantel. Der sonntägliche Gastgeber ist für die Heindl-Truppe ein unbeschriebenes Blatt, der sich nach schwachem Start gefangen zu haben scheint. Bei der TSG hat man keinen Grund, die zuletzt so erfolgreiche Mannschaft zu verändern.

VfB Mantel So. 15.00 SC Eschenbach

Trotz der bitteren Derbyniederlage gegen Weiherhammer zeigte sich VfB-Trainer Roland Schuller vom Gesamtauftritt seiner Mannschaft nicht enttäuscht. "Wir wissen, dass der SC Eschenbach gut drauf ist und erwarteten ein sehr schweres Heimspiel," lautet seine Prognose. Personell fehlt Sebastian Bierler (Urlaub) und Fabian Stubenvoll ist weiterhin verletzt. Ferner sind einige Akteure angeschlagen. Gegen zwei Favoriten in der Kreisklasse West zog sich der SCE sehr gut aus der Affäre und holte gegen Vorbach und Reuth vier Punkte. Nun steht für die Renner-Elf der nächst Knüller an. Beim VfB Mantel will man versuchen, an die zuletzt gezeigten Leistungen anzuknüpfen und einen Punkt mitzunehmen. Für Renner gibt es keinen Grund, die Mannschaft zu verändern.

TSV Reuth So. 15.00 Windischeschenbach

Schlecht vorbereitet ging der TSV letzten Sonntag in das Spiel in Eschenbach und verlor auch in dieser Höhe verdient. Nun heißt es, die Niederlage abzuhaken und sich nicht verrückt machen zu lassen. Doch kommen vor dem Derby gegen Windischeschenbach zu den zuletzt schon fehlenen vier Spielern noch Tobias Amann und Alexander Schraml mit Bänderverletzungen hinzu. Ein Pünktchen wäre für die SpVgg gegen Vorbach drin gewesen, aber man musste einfach zu viele Stammkräfte ersetzen. Nun heißt es im Derby in Reuth, drei Punkte zu holen, damit man aus den Niederungen der Tabelle wieder herauskommt. Leider sind die Voraussetzungen noch immer nicht die besten. Fabiab Barak und Michael Springer müssen ersetzt werden und ob Sturmtank Murat Kyarov bis zum Sonntag fit wird, ist noch nicht sicher.
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