Kreisliga Nord
Weiden-Ost und Plößberg wollen an Spitzenreiter Kulmain dranbleiben

Dennis Nimmerjahn (vorne, Weiden-Ost) und Patrick Ott (DJK Weiden) lieferten sich heiße Duelle am Boden und in der Luft. Am Ende behielten die favorisierten "Ostler" die Oberhand. Bild: G. Büttner
Sport
Weiden in der Oberpfalz
04.11.2016
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Das Verfolgerduell zwischen dem FC Weiden-Ost und dem SV Plößberg steht im Fokus in der Kreisliga Nord. Für beide Teams gilt: Verlieren verboten. Spannend bleibt zudem, ob die Fohlenelf der SpVgg SV Weiden II ihre ungeschlagene Serie fortsetzt.

Am zweiten Rückrunden-Spieltag in der Kreisliga Nord kann Spitzenreiter SV Kulmain (33), der die DJK Weiden (16) zu Gast hat, die Pole Position weiter festigen. Eine heikle Auswärtsaufgabe wartet auf den Tabellenzweiten SpVgg SV Weiden II (29) beim Sechsten SVSW Kemnath (21). Um am Führungsduo dranzubleiben, müssen die mit je 27 Zählern punktgleichen Verfolger FC Weiden-Ost, im Spitzenspiel des Tages zu Hause gegen den Fünften SV Plößberg (24), und der TSV Erbendorf, bei Schlusslicht DJK Neustadt (9) zu Gast, ihre Partien gewinnen.

DJK Neustadt/WN Sa. 14.00 TSV Erbendorf

"Wir haben gegen starke Irchenriether ein gutes Spiel gemacht. Es fehlte wieder einer, der die Dinger rein macht und uns für den Aufwand belohnt", wiederholt sich Achim Neupert bei der Aufarbeitung der letzten Partien. "Wir glauben weiter an uns, auch wenn wir gegen Erbendorf klarer Außenseiter sind." In Weiden hätte die DJK gezeigt, auch gegen die "Großen" mithalten zu können. "Vielleicht gelingt uns zur Kirchweih eine Überraschung." Gerlach und Stangl fehlen. "Wir werden nicht den Fehler machen und die DJK an ihrem derzeitigen Tabellenstand messen. Wir stellen uns auf ein schweres Auswärtsspiel ein", bereitet Gästecoach Roland Lang sein Team vor. Zengin und Jahn fehlen aus beruflichen Gründen. Müller, Braun und Güzel sind krank oder verletzt.

FC Weiden-Ost So. 14.00 SV Plößberg

"Durch die schlechte Chancenverwertung mussten wir im Stadtderby bis zum Schluss zittern", resümiert FC-Trainer Peter Kämpf den 1:0-Erfolg. "Mit Plößberg erwarten wir einen direkten Konkurrenten um Rang zwei, gegen den wir aus der Hinrunde etwas gutzumachen haben." Konstanz über 90 Minuten ist gefragt, da man nur mit einem Sieg vorne dranbleibt. "Leider mussten wir in den letzten Minuten in einem guten Spiel den Ausgleich gegen Kemnath hinnehmen", berichtet Gästecoach Harald Walbert. Ein Ergebnis, das keinem weiterhilft. "Nachdem einige Leistungsträger fehlten, war ich mit der Leistung zufrieden." Gegen Weiden-Ost werde es schwierig. Einige Spieler sind verletzt oder krank.

SV Kulmain So. 14.00 DJK Weiden

SV-Vorstand Wolfgang Groß spricht von einem gerechten Remis in Neusorg, da deren Abwehrriegel nicht zu knacken wahr. Gegen Weiden strebt man einen Sieg an. Allerdings taugt der klare Hinspielerfolg nicht als Maßstab. "Die Gäste werden die Punkte sicherlich nicht kampflos hier lassen." Hinter dem Einsatz von Andreas Popp steht ein Fragezeichen. "Das Erfreuliche bei der Niederlage gegen Weiden-Ost war das Comeback von Torwart Daniel Hecht", berichtet Gästecoach Matthias Müller, der sich etwas enttäuscht zeigt von der Leistung seiner Mannschaft. "In Kulmain haben wir nichts zu verlieren. Wir werden versuchen, uns so teuer wie möglich zu verkaufen." Personell sind alle an Bord.

FC Tremmersdorf So. 14.00 SC Kirchenthumbach

Für die Schäffler-Elf stehen "Wochen der Wahrheit" bevor. Gegen direkte Konkurrenten wie beim Nachbarderby zählen die Punkte gewissermaßen doppelt. Um den Anschluss nicht zu verlieren, soll endlich auf eigenem Terrain gewonnen werden. Schnödt, Diepold, Tauber und Wiesend plagen Krankheiten. "Durch die Heimniederlage gegen Dießfurt sind wir endgültig im Abstiegskampf angekommen", analysiert Gästespielertrainer Daniel Klempau. Er selbst wird verletzt fehlen. "Ich hoffe, meine Jungs haben das begriffen, und wir werden im Derby ein anderes Gesicht zeigen, um dringend notwendige Punkte mit nach Hause zu nehmen."

DJK Ebnath So. 14.00 DJK Irchenrieth

Nach einer schier endlosen Niederlagenserie hofft die DJK im ersten Heimspiel der Rückrunde auf den ersehnten Umschwung. Steinkohl und Schwarz fallen verletzt aus, doch sollten Hoffmann und Rubenbauer zur Mannschaft stoßen. Das Hauptaugenmerk gilt dem schnellen Konterspiel der Gäste. Nur mit einem Heimsieg kann man sich aus den hinteren Tabellenregionen befreien. "Der Punkt gegen Neustadt war hochverdient, es wäre mehr drin gewesen", sagt Gäste-Spielertrainer Benny Scheidler. In Ebnath hofft er auf drei Punkte, da die Defensive richtig gut steht und vorne endlich der Knoten geplatzt ist. "Wir werden hochmotiviert agieren und um jeden Zentimeter fighten." Fehlen werden Hoch, Rozmara, Meiller und Tiryaki.

SVSW Kemnath So. 14.00 SpVgg SV Weiden II

Über 70 Minuten richtig gut gespielt und zum Schluss noch verdient einen Punkt aus Plößberg mitgenommen, lautet das Fazit der Gastgeber nach dem Remis. Die Konstanz muss noch über 90 Minuten abgerufen werden. Gegen Weiden ist noch eine Rechnung offen, die trotz zahlreicher Verletzten beglichen werden soll. Die Gäste möchten auch in Kemnath die aktuelle Serie von zehn Spielen ohne Niederlage aufrechterhalten. Jedoch wäre man mit einem Remis zufrieden. "Was die Jungs in den letzten Wochen gezeigt haben, ist sehr gut. Aber ein Einbruch ist für eine junge Mannschaft immer möglich", weiß Fachtan. Ein besonderes Augenmerk legt seine Truppe auf Spielertrainer Christian Ferstl. Bis auf Heimerl und Uludag stehen alle Spieler zur Verfügung.

FC Dießfurt So. 14.00 SV Neusorg

"Endlich ist es uns gelungen, 90 Minuten eine fokussierte Vorstellung abzurufen", lobt FC-Coach Reinhard Marschke sein Team nach dem Dreier in Kirchenthumbach. Nun gilt es, bis zur Winterpause konstante Leistungen zu erbringen, um eine kleine Serie ohne Niederlage aufzubauen. Torwart Käs fällt aus und da Mosin zurückkehrt, steht der gesamte Kader zur Verfügung. Gästecoach Roland Grüner freut sich über den hochverdienten Punktgewinn gegen den Spitzenreiter: "Der Plan ist aufgrund einer hervorragend disziplinierten Mannschaftsleistung aufgegangen. Die Mannschaft hat die Vorgaben umgesetzt." Er erwartet nun von seiner Mannschaft, dass sie die Leistungen aus den letzten Partien auch gegen ein Team aus der hinteren Tabellenregion abruft.
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