Laufsport
DJK-Bergläufer rocken den Geisskopf

Auf schwierigen Wegen den Geisskopf bezwungen: (von links) Martin Hofmann, Wofgang Wild, Cenk Uzman, Peter Fischer und Quentin Uzman. Bild: hfz
Sport
Weiden in der Oberpfalz
15.01.2016
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Fünf Läufer des Teams "Berglauf" der DJK Weiden nahmen an der legendären Geisskopfrunde im Bayerischen Wald teil.

Die Strecke ist zwar mit drei Kilometern für einen Berglauf relativ kurz, aber mit Steigungen über 30 Prozent auf circa einen Kilometer Länge extrem steil. Eine Besonderheit des Laufs liegt darin, dass es jedem Teilnehmer überlassen bleibt, wie er den Gipfel erreicht. Erlaubt wären also auch beispielsweise Langlaufski, Mountainbike oder Stöcke.

Bei den gegebenen Verhältnissen beschränkten sich aber die meisten Teilnehmer auf Trailschuhe und Langlaufstöcke. Wichtig ist auch eine Stirnlampe, da der Start erst um 19 Uhr erfolgt und nur ein kleiner Teil der Strecke durch die benachbarte Flutlichtanlage des Skihangs ausgeleuchtet wird. Dieses Jahr lagen bereits beim Start am Forsthaus in Unterbreitenau 20 Zentimeter nasser Schnee. Ohne die zusätzlich mitgeführten Langlauf-Stöcke waren manche Streckenabschnitte wegen der Glätte fast nicht zu bewältigen.

Mit den Verhältnissen am Besten zurecht kam von den DJK-Läufern das Nachwuchstalent Quentin Uzman, der das Ziel nach 21:50 Minuten erreichte. Mit 16 Sekunden Rückstand durchlief Martin Hofmann das Ziel. Dann folgten Cenk Uzman in 24:14, Wolfgang Wild in 24:31 und Peter Fischer in 25:47 Minuten. Für Peter Fischer war es der erste Start für das Team "Berglauf" der DJK Weiden. Sieger wurde Armin Reif vom TV Zwiesel in 17:09 Minuten.

Mit der SG Partenstein-Rechtenbach hat der SKC Gut Holz SpVgg Weiden am Samstag einen Gegner zu Gast, dem in der 2. Kegler-Bundesliga das Wasser bereits bis zum Hals steht. Gegen die auswärts noch sieglosen Unterfranken hat man am "Wasserwerk" einen Sieg fest eingeplant.

Lange Gesichter gab es am vergangenen Samstag beim SKC GH SpVgg Weiden, denn die Niederlage beim neuen Tabellenführer in Erlangen hätte es nicht gebraucht. Vom Spielverlauf her wäre eine Überraschung durchaus drin gewesen. Weil es aber wenig hilfreich ist, verlorenen Spielen nachzutrauern, richtet man im Weidener Lager den Blick nach vorne und will eingebüßten Boden wiedergutmachen.

Schwer einzuschätzen


Mit der SG Partenstein-Rechtenbach kommt ein Team nach Weiden, das schwer einzuschätzen ist. Im bisherigen Saisonverlauf sind die Unterfranken auswärts ausnahmslos leer ausgegangen. Nachdem die SG im vorigen Jahr schon um Haaresbreite am Abstieg vorbeigeschrammt war, befinden sich die Mannen um Edwin Bischof auch heuer wieder in akuter Abstiegsgefahr. Die letzten vier Spiele wurden allesamt relativ glatt verloren. Da wird man sich angesichts der bekannten Weidener Heimstärke vielleicht damit Mut machen, dass zu gemeinsamen 200-er-Bundesligazeiten Partenstein-Rechtenbach in Weiden mit einer Differenz von 18 Holz gewann und damit eine über sechs Jahre andauernde Heimserie der Oberpfälzer ein Ende fand.

In der Hinrunde der laufenden Saison kassierte Weiden am "Forstgartenweg" eine 2:6-Niederlage. Der SKC hat also noch eine Rechnung offen. Nach verpatztem Beginn glich man auf 2:2-Mannschaftspunkte aus und baute den Rückstand auf nur noch 13 Zähler ab. Das bewährte - und oftmals auch gefürchtete - Weidener Schlussduo Stefan Schmucker und Gert Erben konnte dann im Finaldurchgang gegen Markus Lang und Georg Zenglein die eingeleitete Wende aber nicht fortsetzen. Schmucker unterlag mit zwei Holz Differenz, Erben gab gar 36 Kegelpunkte ab. Durch die Niederlage rutschte der SKC nach dem dritten Spieltag ohne Punktgewinn an das Tabellenende.

Zwischenzeitlich haben sich die Verhältnisse aber wieder deutlicher zugunsten der Oberpfälzer verschoben. Auch wenn der SKC in Sachen Klassenerhalt faktisch noch nicht aus dem Schneider ist, so kann er doch das Restprogramm der 2. Bundesliga selbstbewusst angehen.

"Zweite" spielfrei


Die Gastgeber können in personeller Hinsicht aus dem Vollen schöpfen. Die zweite SKC-Mannschaft ist nach dem Rückzug des FEB Amberg II an diesem Wochenende in der Landesliga spielfrei, so dass jedweder Ausfall personell kompensiert werden kann. Es ist davon auszugehen, dass sich die zuletzt in der Landesliga eingesetzten Gert Erben und Stefan Schmucker den Frust der Hinspielniederlage von der Seele spielen wollen. Michael Gesierich, Thomas Immer, Markus Schander und Manfred Ziegler komplettieren die Heimformation. Mit Thomas Schmidt, Jonas Urban und Marco Gesierich stehen den Hausherren gleich drei Ersatzleute zur Verfügung.
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