Leichtathletin Katharina Eich
Bayerns Beste auf der blauen Bahn

Katharina Eich, Sprinterin der DJK Weiden, holte sich den bayerischen Meistertitel über 200 Meter in 24,36 Sekunden. Bild: Kiefner
Sport
Weiden in der Oberpfalz
19.07.2016
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Nicht nur im Berliner Olympiastadion ist die Tartanbahn blau. Auch in Erding laufen die Athleten auf Blau. Für Sprinterin Katharina Eich von der DJK Weiden ein guter Untergrund. Sie wurde darauf bayerische Meisterin.

Auf der Leichtathletik-Anlage des Sepp-Brenninger-Stadions in Erding fanden am Wochenende die Landesmeisterschaften der Leichtathleten statt. Bei warmen Temperaturen waren gerade für Sprinter gute Bedingungen auf der blauen Kunststoffbahn gegeben. Katharina Eich von der DJK Weiden siegte unangefochten über 200 Meter der Frauen in 24,36 Sekunden. Am Vortag gelang in der 4x100 Meter-Staffel als Dritter der Sprung auf das "Stockerl". Mittelstreckler Korbinian Völkl, ebenfalls DJK Weiden, landete im 1500 Meter Finale im Mittelfeld.

Probleme in Achillesferse


Wegen leichter Achillessehnenbeschwerden verzichtete Eich auf die Titelverteidigung über 100 Meter, da drei Läufe bis ins Finale zu absolvieren gewesen wären.

In der 4 x 100 Meter Staffel der StG SWC Regensburg/Weiden sprang für Sabine Hoja, Julia Liedl, Katharina Eich und Luca Krampert in 47,31 Sekunden ein neuer Staffelrekord heraus. Den Oberpfalzrekord verpassten sie um eine Zehntel Sekunde.

Zu den vier Vorläufen über die 200 Meter der Frauen traten 20 Sprinterinnen an. Im dritten Vorlauf siegte Katharina Eich deutlich in 24,79 Sekunden. Dies war die zweitschnellste Zeit aller Starterinnen.

Saisonbestleistung


Durch diese Vorleistung startete sie im Finale auf der günstigen Bahn vier. Vor ihr die Riedl-Zwillinge aus München, die schon bei den Juniorenweltmeisterschaft starteten. Nach verhaltenem Start schob sich die Waldthurnerin Platz für Platz nach vorne und überzeugte vor allem auf den letzten 50 Metern, auf denen sie ihre Gegnerinnen "einsammelte" und mit 24,36 Sekunden Bayerische Meisterin wurde. Gleichzeitig war das ihre Saisonbestleistung.

Korbinian Völkl hatte es bei einem starken Teilnehmerfeld von 18 Läufern über die 1500 Meter sehr schwer. Permanente Tempowechsel nagten an der Substanz. Am Ende sprang mit 3:59,35 Minuten ein guter elfter Platz heraus.
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