Querschüsse abgeblockt
Entgegen Gerüchten: Schützengilde Wilhelm Tell macht weiter

Sport
Weiden in der Oberpfalz
25.01.2016
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Hat Wilhelm Tells letztes Stündlein geschlagen? Laut hartnäckigen Gerüchten steht die gleichnamige Weidener Schützengilde vor dem Aus. Doch Totgesagte leben länger.

Die Schützengilde Wilhelm Tell wird sich nicht auflösen. "Davon kann keine Rede sein", stellte Ehren-Kartellvorsitzender Georg Weiß bei der Jahreshauptversammlung am Freitag im vereinseigenen Schützenheim in der Weiding fest. Neben den Neuwahlen prägten die Berichte von drittem Schützenmeister Werner Ebenschwanger über Schießwettbewerbe sowie Schützenmeisterin Marianne Richter über das Vereinsgeschehen den Abend. Den Sportbericht lieferte zweiter Schützenmeister Josef Höfner ab. Er berichtete über den Erfolg beim Rundenfernwettkampf 2015, bei dem die Mannschaft (Klaus Schmidt, Christa Luschnat, Josef Prölß, Werner Schicker, Josef Höfner) mit 7917 Ringen den dritten Platz in der B-Klasse erreicht hatte. Beim Sparkassenpokal sei man mit Platz 9 erfolgreich gewesen.

Schützenmeisterin Richter erinnerte an die zahlreichen internen Wettbewerbe wie Neujahrspokal, Königsschießen, Vereinsmeisterschaften und Georg-Weiß-Geburtstagsschießen. Mehrere gesellige Veranstaltungen hätten dem Zusammenhalt der nur mehr 40 Mitglieder zählenden, aber aktiven Truppe gedient.

Bewährtes Führungsteam


Richter, Höfner und Ebenschwanger wurden einstimmig wiedergewählt. Kassier blieb Roland Hüttinger, Kassenprüferinnen Sonja Schicker und Eva Höfner. Zur Schriftführerin wurde Michaela Richter, zum Gerätewart Roy Luschnat sowie zu Beisitzern Christa Luschnat und Werner Schicker gewählt. Beim Stadtverband für Leibesübungen vertreten Werner Schicker und Roy Luschnat den Verein, beim Kartell Klaus Schmidt und Marianne Richter. Als Fahnenjunker wirkt Klaus Schmidt.



Gau-Ehrenschützenmeisterin Maria Wisgickl überbrachte die Grüße des Oberpfälzer Nordgaus - und eine schlechte Nachricht: Derzeit werde in München eine Beitragserhöhung diskutiert Der Beitrag zum Gauschützenbund werde demnächst um 70 Prozent angehoben. Bürgermeister Lothar Höher, selbst langjähriges Mitglied der Schützengilde, bezeichnete die Tell-Schützen als "Urgestein im Weidener Westen". Stadtverbands-Vorsitzender Herbert Tischler hob die besondere Stellung als eine von 38 Gilden im Oberpfälzer Nordgau heraus. Kartellvorsitzender Hans-Jürgen Gmeiner forderte auf, dem Verein und dem Kartell die Treue zu halten.

Aktualisierung am 28. Januar 2016, Redaktion onetz
2 Kommentare
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Harald Frischholz aus Luhe-Wildenau | 27.01.2016 | 07:01  
Redaktion Onetz aus Weiden in der Oberpfalz | 28.01.2016 | 16:34  
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