Saisonbilanz von Kanu Weiden
Fleißig auf Flüssen und Co.

In zwölf verschiedenen Ländern waren die Weidener Kanuten unterwegs, hier etwa auf der Saalach bei Lofer in Österreich. Die Kilometer, die sie dabei zurücklegten, reichten erneut für einen bayernweiten Spitzenplatz. Bild: hfz
Sport
Weiden in der Oberpfalz
15.12.2015
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Sie paddeln, paddeln und paddeln: Auf verschiedensten Gewässern legten die Aktiven von Kanu Weiden heuer derart viele Kilometer zurück, dass eine Spitzenplatzierung im Freistaat heraussprang. Vor allem einem von ihnen konnte keiner das Wasser reichen.

Den Weg zum Bezirkskanutag mit Wanderwartetagung in Regensburg legten die Vertreter von Kanu Weiden mal nicht auf dem Fluss zurück. Gelohnt hat es sich trotzdem. Denn dort erfuhren sie die Jahresergebnisse sämtlicher bayerischer Kanuvereine und Abteilungen. Die Weidener hatten 15 398 Kilometer auf Wildwasser und Wanderflüssen zurückgelegt.

Wie schon in den 23 Jahren zuvor bedeutete das den zweiten Platz im Bezirk hinter den mitgliederstarken Kanuclub Schwandorf (24 967 Kilometer) und vor dem Regensburger Ruderverein (13 929). Das Gesamtergebnis der 13 Oberpfälzer Vereine sind 84 899 Kilometer - Bestwert im Freistaat, wie Bezirksvorsitzender Karlheinz Baumer feststellte. Die Weidener selbst kamen im Bayernvergleich wieder auf den vierten Platz unter 56 teilnehmenden Vereinen.

54 abgegebene Fahrtenbücher dokumentieren den Fleiß der Weidener Paddler, die in 12 Ländern auf 70 Gewässern unterwegs waren. Der Nachwuchs beteiligte sich mit 17 Fahrtenbüchern und 945 Gesamtkilometern. Er erlangte ebenfalls den zweiten Platz im Bezirk. An die Spitze paddelte sich Schülerin Madita Zimmermann (203 Kilometer), gefolgt von Felix Hüttinger (113). Fabian Eller (102) und Stefan Eller (92) bewiesen sich in der Jugendklasse. Unter den besonderen Eigenleistungen dieses Jahr bei den Erwachsenen sicherte sich Dr. Leif Zimmermann mit 4 503 Kilometern den ersten Platz im Verein, im Bezirk und in der Bayernliste.

Für seine bisherige Gesamtleistung von 42 157 Kilometern erhält er zudem das seltene Globus-Abzeichen. Anita Weichselmann (1 079), Manfred Weichselmann (1 072) sowie Günther Stamm (1 024) behaupteten sich im Bezirk auf den 11., 12. und 14. Platz. Weitere gute Ergebnisse erzielten Manfred Schmidt (876, Bronze Wiederholung), Heribert Stock (808), Ilse Stock (786), Ingeborg Rudnik (765), Rudolf Frieser (563), und Irene Frieser (559). Sie sicherten sich das Wanderfahrerabzeichen "Gold Wiederholung" sowie "Gold Sonderstufe 25" für Ingeborg Rudnik.
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