SpVgg SV in Haibach
Wendl soll Breunig stoppen

Sport
Weiden in der Oberpfalz
05.03.2016
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Das Testen und Probieren ist Geschichte. Für die SpVgg SV Weiden geht es in der Fußball-Bayernliga Nord wieder um Punkte - und zwar um eminent wichtige.

Das Duell am Samstag um 16 Uhr beim SV Alemannia Haibach könnte richtungsweisend sein. Nicht nur, dass der Gastgeber lediglich drei Punkte hinter den Weidenern platziert ist. Vom Ausgang der Partie hängt auch mit ab, ob der Elf von Trainer Tomas Galasek nochmals der Anschluss an die Spitzenplätze gelingt. Der Ex-Profi freut sich wie seine Spieler auf den Start: "Es ist komplett egal, welche Ergebnisse wir in der Vorbereitung erzielt haben. Ab jetzt zählt es. Wir wollen gleich ein Ausrufezeichen setzen und zeigen, dass mit uns zu rechnen ist."

Allerdings gibt Galasek zu, dass die letzten Wochen nicht optimal gelaufen sind: "Es war schwierig, sich immer wieder auf die Platzbedingungen einzustellen." In der Tat konnte die SpVgg SV gerade einmal zwei Vorbereitungsspiele gewinnen. Galasek versprüht dennoch großen Optimismus: "Wir können endlich auf normalem Grün spielen, das liegt uns mehr als Kunstrasen. Zudem haben wir eine stolze Serie zu verteidigen."

Die Erinnerungen an die starke Phase der SpVgg SV im Herbst 2015 sind noch frisch. In neun Spielen vor der Winterpause kassierten sie keine einzige Niederlage und gewannen sieben Mal. Diese Serie spülte die Schwarz-Blauen bis auf Rang fünf nach vorne, weswegen der Angriff auf die Spitzenteams nicht unrealistisch ist. Die Alemannia aus Haibach ist jedoch nicht zu unterschätzen. Mit dem Ziel Klassenerhalt in die Saison gestartet, überraschten die Grün-Weißen positiv und stellten bereits vielen etablierten Teams ein Bein. In der Vorrunde entführte die Mannschaft von Trainer Klaus Hildenbeutel mit 2:1 alle drei Punkte vom Weidener Wasserwerk. Kapitän Johannes Christian Breunig erzielte dort beide Treffer und avancierte zum Matchwinner. Breunig liegt mit 17 Treffern auf Rang zwei der Torjägerliste in der Bayernliga Nord und war bislang für die Hälfte der Haibacher Torsumme (35) zuständig. Der Schlüssel zum Auswärtssieg liegt also auch darin, den Haibacher Sturmführer zu stoppen. "Klar müssen wir auf ihn besonders aufpassen. Andreas Wendl ist der richtige Mann, der ihn stoppen kann", vertraut Galasek seiner Defensive, welche mit 18 Gegentoren die zweitbeste der Liga darstellt.

Personell gibt es keine Ausfälle. Neuzugang Alexander Jobst soll in der Innenverteidigung den Langzeitverletzten Martin Schuster adäquat ersetzen. Welche Startelf er ins Rennen schickt, ließ Galasek offen: "Ich habe viele Alternativen, der Kader ist stark und wir werden die richtigen Akteure für dieses Spiel finden."
Wir wollen gleich ein Ausrufezeichen setzen und zeigen, dass mit uns zu rechnen ist.Tomas Galasek
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