SpVgg SV Weiden gegen 1. SC Feucht
Keine Ausreden mehr

Die Spieler der SpVgg SV Weiden (Thomas Schneider und Andreas Wendl, von rechts) hatten in der vergangenen Woche viel Redebedarf. Jetzt sollen sie sich aber wieder aufs Fußballspielen konzentrieren. Gegen Feucht zählt nur ein Sieg. Bild: ref
Sport
Weiden in der Oberpfalz
24.09.2016
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In der letzten Woche wurde bei der SpVgg SV Weiden nach der bitteren Klatsche in Eichstätt viel geredet. Gegen den 1. SC Feucht sollen nun Taten folgen.

Unruhige Zeiten am Wasserwerk. Die SpVgg SV Weiden steht mehr denn je in dieser Saison in der Pflicht, zu liefern. Nach der 0:6-Pleite beim VfB Eichstätt gab es unter der Woche eine interne Aussprache zwischen Team und sportlicher Führung. Am Samstag um 14 Uhr gegen den 1. SC Feucht sollen im Sparda-Bank-Stadion nach vielen Gesprächen endlich Taten folgen.

Das findet auch Trainer Tomas Galasek: "Wir haben genug geredet. Wir müssen heute auf dem Platz zeigen, dass wir zusammenhalten und erfolgreich sein können. Es gibt jetzt keine Ausreden mehr." Galasek erwartet, dass sein Team mit neuem Schwung agiert und die negativen Ereignisse vergessen macht: "Eichstätt war schon brutal stark. Trotzdem dürfen wir uns nicht so nicht präsentieren. Wir müssen uns hinterfragen, warum das passieren kann. Das haben wir getan und blicken jetzt mit neuem Mut nach vorne."

Die Notwendigkeit dieser Aussprache belegen viele Fakten zu dieser Saison. Nur drei Punkte Vorsprung hat die SpVgg SV auf den Relegationsplatz zur Landesliga und befindet sich weit weg vom ursprünglichen Saisonziel, vorne mitzuspielen. Dabei setzte es bereits sechs Niederlagen und damit nur eine weniger, als in der gesamten vergangenen Saison. Auch bei den Gegentoren (25) haben die Max-Reger-Städter schon fast den Endwert von 26 aus der letzten Spielzeit geknackt. Man mag sich gar nicht ausdenken, was passiert, wenn es auch diesmal nicht mit einem Sieg der Schwarz-Blauen klappen sollte. Der Gast 1. SC Feucht verbreitet nämlich aktuell ebenfalls nicht Angst und Schrecken: Die Feuchter rangieren tabellarisch auf dem vorletzten Rang, holten nur drei Saisonsiege und rissen vor allem auswärts mit einem Punkt auf der Habenseite noch keine Bäume aus. Zwei ihrer drei Erfolge konnte die Mannschaft von Trainer Klaus Mösle aber in den vergangenen drei Spielen erringen. Mit Matthias Heckenberger dürfen sich die Zuschauer auf einen alten Bekannten aus der letzten Saison am Wasserwerk freuen. Heckenberger ist sogar der neue Kapitän der fast gänzlich runderneuerten Mittelfranken. Sage und schreibe 20 Zugänge, wie auch genauso viele Abgänge, bezeugen die enorme Fluktuation im Kader des ehemaligen Regionalligisten.

Andere Aufstellung


Ähnliche Ergebnisse wie in den beiden letztjährigen Duellen (4:0 in Weiden, 3:0 in Feucht) wären Balsam für die Seele der SpVgg SV. Fakt ist, dass Galasek Änderungen vornehmen wird: "Klar muss auch der Trainer etwas ändern, aber das Wichtigste ist, dass sich in den Köpfen der Spieler etwas geändert hat. Nur dann können wir unser wahres Leistungspotential abrufen. Dass wir es können, haben wir schon oft genug gezeigt. Wir wollen gemeinsam an einem Strang ziehen." Für dieses Vorhaben stehen Galasek bis auf Ralph Egeter alle Akteure zur Verfügung.
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