Tennis
Fred Böckl wieder Europameister

Fred Böckl gewann in Seefeld zum insgesamt fünften Mal einen Europameistertitel. Bild: pmö
Sport
Weiden in der Oberpfalz
20.01.2016
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Fred Böckl wird einfach nicht müde, internationale Erfolge einzuheimsen. Der Weidener Tennissenior verteidigte seinen Titel als Hallen-Europameister.

Weiden/Seefeld. Im Endspiel des größten Seniorenturniers Europas mit über 650 Teilnehmern in Seefeld (Österreich) schlug die aktuelle Nummer vier der Welt seinen Dauerrivalen Peter Marklstorfer mit 6:4 und 6:4.

In der Altersklasse 65 Jahre war Fred Böckl zwar an Nummer eins gesetzt, aber gegen die durchwegs sehr groß gewachsenen und äußerst aufschlagstarken Hallenspezialisten aus Schweden, Finnland, Dänemark und Deutschland alles andere als der Favorit. Nach einem Freilos in der ersten Runde erteilte der Oberpfälzer dem in der österreichischen Bundesliga spielenden Helmut Himmelsbach in der zweiten Runde mit 6:0 und 6:0 die Höchststrafe. Im Achtelfinale wartete der an Nummer zehn gesetzte und über 1.90 Meterm große Mirko Horsma. Auch der aufschlagstarke Finne, Nummer eins seines Landes, musste mit 2:6 und 2:6 die Überlegenheit seines Gegners anerkennen.

Im Viertelfinale musste der Weidener nach einem 3:5-Rückstand im ersten Satz gegen den an Position acht geführten tschechischen Hünen Jiri Tamas sein bestes Tennis aufbieten, um am Ende mit 7:5 und 6:4 ins Halbfinale einzuziehen. Für die Vorschlussrunde hatte sich mit dem an Nummer vier gesetzten Frans Norby, Dänemarks Nummer eins, einer der Mitfavoriten qualifiziert. Doch mit aggressivem und risikoreichem Angriffsspiel setzte sich der Oberpfälzer auch gegen den wieselflinken und stark konternden Dänen verdient mit 6:4 und 6:4 durch.

Die Nummer eins der deutschen Rangliste, der für Regensburg antretende Peter Marklstorfer, ging als leichter Favorit in das Finale. Aber wie schon in vielen seiner Matches vorher zeigte Fred Böckl, dass er in den entscheidenden Momenten in der Lage ist, sein bestes Tennis abzurufen. Sowohl im ersten als auch im zweiten Satz breakte er seinen Nationalteamkameraden jeweils beim Stand von 5:4 und holte sich seinen fünften Europameistertitel im Einzel.
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