Tennis
Sieg ohne Satzverlust

Sport
Weiden in der Oberpfalz
21.06.2016
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Nervenstark und souverän - so lässt sich der fulminante 21:0-Auswärtssieg der Postkeller-Damen gegen Rot-Blau Regensburg III wohl am besten beschreiben. Kein einziger Matchverlust, nicht einmal einen Satz hat das Team um Mannschaftsführerin Luisa Fritsch abgegeben. Dabei liefen die Regensburger mit der bislang besten Aufstellung auf. Dass sie dann trotzdem so untergingen, lang an dem unbedingten Siegeswillen der Weidner.

Es zeichnete sich bereits in der ersten Einzelrunde ab, als Luisa Fritsch einer ehemaligen Postkeller-Spielerin die Höchststrafe verpasste: Mit zwei Mal 6:0 schoss Fritsch Patricia Mulzer ab. Trotz einer nicht auskurierten Erkältung zeigte sich Lisa Bäumler stark genug, um die um eine Leistungsklasse höher eingestufte Stephanie Reil in Schach zu halten. Mit einem Break schloss Bäumler den ersten Satz mit 6:3 ab, setzte im zweiten noch eins drauf und holte diesen mit 6:2. An Position zwei zeigte sich Anna Roidl von ihrer besten Seite. Die Postkeller Spielerin machte die Big-Points, die den 6:4, 6:4 Sieg sicherten. Aneta Schambergerova hatte im ersten Satz leichte Probleme, gewann aber letztlich deutlich gegen eine im zweiten Satz chancenlose Patricia Lieberoth-Leden mit 6:4 und 6:0. Den Sieg nach den Einzeln sicherte Lisa Schinner, die es mit Christina Lieberoth-Leden zu tun hatte. Durch ihren starken Service, durch klug herausgespielte Punkte und Nervenstärke machte Schinner mit 6:2 und 6:4 alles klar.

"Dieser klare Erfolg bereits nach den Einzeln tut dem jungen Team unglaublich gut. Alle wussten, was auf dem Spiel stand und alle waren auf den Punkt konzentriert"m lobte Sportressort-Leiterin Julika Gomez Islinger. Nachdem die Pflicht so hervorragend lief, waren die Postkeller-Mädels heiß für die Doppel, denn diese können in der Endabrechnung den Ausschlag geben. Auch hier zogen sie ihr fokussiertes Spiel durch und gaben keinen Punkt verloren. Nachdem Pradova/Fritsch und Schinner mit Sabrina Lang, die für Lisa Bäumler einsprang, jeweils in zwei Sätzen gewonnen hatten, holten sich Roidl/Schambergerova ihre Punkte im Matchtiebreak. "Diesen Schwung und diese Einstellung müssen wir mit nach Aschaffenburg nehmen", zeigte sich Fritsch euphorisch.
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