Tennis
Super Tennis am Postkeller

Turnierleiter Sebastian Steindl und Oberschiedsrichter Ludwig Weber lobten bei der Siegerehrung die fairen und hart umkämpften Spiele. Bild: hfz
Sport
Weiden in der Oberpfalz
25.05.2016
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Ohne Satzverlust stand Lena Widmann am Ende auf dem Siegerpodest. Die 115. der deutschen Tennisrangliste wurde ihrer Favoritenrolle beim Artesia-Cup gerecht. Qualitativ hochwertiges Tennis bekamen die Zuschauer in Weiden auf dem Gelände des TC Postkeller zu sehen. Zwei starke Teilnehmerfelder der Altersklassen U21 männlich und weiblich sowie der U14 männlich ließen eine gute und stimmungsvolle Turnieratmosphäre aufkommen.

Widmann besiegt Stegmann


In der Altersklasse U21 gewann ohne Satzverlust die derzeitige 115. der Deutschen Rangliste, Lena Widmann vom Regionalligisten TC Grün-Rot Weiden. Das Halbfinale hatte Widmann gegen Tamara Milosevic vom MTTC Iphitos München klar mit 6:2, 6:3 für sich entschieden. Bis ins Semifinale schaffte es die für den veranstaltenden Verein aufschlagende Luisa Fritsch, die in der ersten Runde deutlich gegen Emily John mit 6:1, 6:4 gewann. Gegen Mira Stegmann vom TC Amberg am Schanzl verlor Fritsch 2:6 und 2:6. In einem hitzig umkämpften Finale machte Widmann die sechs Jahre jüngere Mira Stegmann mit langen Ballwechseln mürbe und gewann mit 6:2, 6:4.

Erfolg für Fleischmann


In der Altersklasse U21 männlich war Johannes Fleischmann vom DRC Ingolstadt der Favorit im gut besetzen 32er Feld. Im Halbfinale gewann Fleischmann gegen Premsyl Trnka vom TC Fichtelgebirge mit 6:1, 6:1. In der anderen Hälfte hatte es Bernhard Wieand vom TC Rot-Blau Regensburg vermeintlich schwerer. Gegen den stark spielenden Niklas Raithel vom TC Hof konnte er den ersten Satz mit 6:4 für sich entscheiden. Den zweiten gab er mit einem Break an den immer stärker werdenden Raithel ab, so dass der Match-Tiebreak die Entscheidung bringen musste. Mit 10:7 gewann Wieand das Spiel. Im Endspiel musste Wieand dem zuvor doch Kräfte raubenden Spiel Tribut zollen und Fleischmann gewann mit 6:0, 6:0.

Bei den jüngsten des Turniers wurden im sogenannten Kästchen-Spiel die Halbfinalisten ausgespielt. In 4er-Kästchen holte sich Fabian Schürz von der SpVgg Hainsacker den Gruppensieg vor Hugo Grammer vom TC Amberg am Schanzl.

Poersch verliert Halbfinale


Im 3er-Kästchen siegte Carl Poersch aus Waldershof vor Arne-Magnus Knott aus Regenstauf. So mussten im Halbfinale Fabian Schürz und der erst elfjährige Aren-Magnus Knott gegeneinander antreten. In einem heiß umkämpften Spiel gewann der um drei Jahre jüngere Knott im Match-Tiebreak. Den Einzug ins Finale schaffte Hugo Grammer gegen Carl Poersch klar mit 6:2 und 6:3. Im Endspiel hatte Grammer kaum Mühe gegen den entkräfteten Knott und gewann deutlich mit 6:2, 6:2.
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