Tennis
Zu verschmerzen

Das letzte Heimspiel der Landesliga-Damen des TC Postkeller zeigte sich als Spiegelbild der gesamten Saison: Ein junges Team, das mit den besten der Liga auf Augenhöhe steht, vermag die Big-Points nicht zu vollstrecken und muss so erneut eine 7:14-Niederlage einstecken. Gegen den Tabellenzweiten aus Coburg verloren die Postkeller-Mädels drei Einzel im Matchtiebreak. "Das holst du nicht mehr auf", resümierte Mannschaftsführerin Luisa Fritsch. Sie selbst gehörte zu den Unglücklichen. Sie unterlag gegen die stark aufspielende Anna-Maria Kauper 1:6, 6:3 und 6:10. Wenig Möglichkeiten hatte Anna Roidl an Position zwei gegen eine fehlerlos agierende Monika Vaskova, die sich in zwei klaren Sätzen durchsetzte. Zum Glück hatte Lisa Schinner an sechs eine dankbare Gegnerin: Die unerfahrene Maren Rademacher produzierte viele leichte Fehler, so dass einem glatten 6:0, 6:1 nichts im Wege stand.

Im Spitzeneinzel wollte Martina Pradova ihre schmerzhafte Niederlage vom letzten Spieltag wettmachen und zeigte sich von ihrer besten Seite. 6:4 gewann sie den ersten Durchgang, musste den zweiten 1:6 abgeben und im Matchtiebreak ging der Sieg und damit der dritte Einzelpunkt an die Gäste. Zum Glück war auf Eva Stauber an Position fünf Verlass. Sie ließ von Beginn an keinen Zweifel aufkommen und setzte sich mit 6:2 und 6:3 gegen Kristin Klimm durch.

Nun schauten alle gespannt auf Aneta Schambergerova. Auch sie hatte bereits mehrere Matchtiebreaks in der Saison zu bestreiten und auch gegen Tereza Szafnerova war es wieder so weit. Allerdings dominierte Szafnerova den ersten Satz mit 6:1 und erst durch eine enorme Energieleistung erzwang Schambergerova das 6:3. Vielleicht war das der Grund, warum ihr bei sengender Hitze am Ende die Kraft ausging und sie den Sieg der Coburgerin überlassen musste. Nach dem 4:8-Zwischenstand war natürlich bei Postkeller ein wenig die Luft draußen. Coburg machte sich vorne stark und holte die beiden Doppel, das dritte ging an Postkeller.

"Letztlich haben wir verdient den Klassenerhalt geschafft und können stolz auf unser junges Team sein" lautete das insgesamt positive Fazit von Sportressort Leiterin Julika Gomez Islinger.
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