Volleyball
SG Weiden/Vohenstrauß auf Titelkurs

Monia Slama (Mitte) und Sarah Slama (rechts) stellen erfolgreich den Block: Die Volleyballerinnen der SG Weiden/Vohenstrauß gewannen beide Heimspiele gegen den SV Wilting und BSV Bayreuth. Sie verteidigten damit die Tabellenführung in der Landesliga Nordost. Bild: A. Schwarzmeier
Sport
Weiden in der Oberpfalz
12.01.2016
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Die Volleyballerinnen der SG Weiden/Vohenstrauß streben unaufhaltsam der Landesliga-Meisterschaft entgegen. Beim Heimspieltag in Weiden gelangen die Saisonsiege acht und neun.

Die SG Weiden/Vohenstrauß sah dem ersten Saisonauftritt in der Berufsschulturnhalle erwartungsvoll, aber auch angespannt entgegen. Es konnte ja lange Zeit nicht in dieser Halle trainiert werden. Aber Ellen Heimburger und Monia Slama meldeten sich fit, zudem war Anna Wutzlhofer als zweite Zuspielerin an Bord.

Angstgegner SV Wilting leistete in der Auftaktpartie nur wenig Gegenwehr und wurde im Schnelldurchgang bezwungen. Dabei kam es jedoch im ersten Satz zu einer folgenschweren Verletzung. Mittelblockerin Julia Pfaffenzeller knickte um und zog sich eine schmerzhafte Bänderverletzung zu. Sie musste verletzungsbedingt ausgewechselt werden und wurde durch die erst 15-jährige Denitsa Peeva als Dreierangreiferin ersetzt. Diese zeigte sehr gute Leistungen wie auch die drei anderen Nachwuchsspielerinnen Ellen Heimburger, Sophie Breinbauer und Sarah Slama, die bereits zum festen Stamm der Mannschaft gehören.

Erfolgreicher Block


Die Heimmannschaft blieb trotz des Vorfalls konzentriert und ließ sich nicht aus dem Konzept bringen. Die Gäste aus Wilting wirkten in ihrem Spielaufbau desolat und konnten nur selten ihre Schnellangriffe auf der Position III aufbauen. Meist war der Block von Monia Slama erfolgreich zur Stelle. Die Sätze gingen beim 3:0-Sieg mit 25:15, 25:9 und 25:16 deutlich an Weiden/Vohenstrauß.

Ganz anders verlief das Spiel gegen den BVS Bayreuth. Die erfahrenen Spielerinnen aus Oberfranken hatten zwar ihre Trikots zu Hause gelassen, aber nicht ihre volleyballerischen Fähigkeiten. Unterstützung erfuhren sie von den beiden Schiedsrichterinnen, die ihnen in kritischen Momenten einige Netzfehler und technische Unzulänglichkeiten nachsahen.

Der erste Satz ging mit 25:19 relativ klar an die SG, den zweiten Durchgang gab man trotz einer 24:20-Führung noch mit 25:27 aus der Hand. Ausschlaggebend waren die "Hammeraufschläge" der Bayreuther Zuspielerin und die zunehmende Unsicherheit bei der eigenen Annahme. Der Angriff konnte viele Bälle nicht mehr am gegnerischen Block vorbeibringen. Auch im dritten Satz kämpfte man mit Annahmeschwächen. Bayreuth erarbeitete sich einen Sieben-Punkte-Vorsprung. In dieser kritischen Situation feuerten sich die SG-Damen gegenseitig an, kamen über Kampf ins Spiel zurück und gewannen noch mit 27:25. Nach einem erneuten Rückstand im vierten Satz zeigte der Spitzenreiter seine mannschaftliche Geschlossenheit. Mit 25:20 wurde der 3:1-Sieg unter Dach und Fach gebracht.

Hahnbach nächste Aufgabe


Am Samstag tritt die Mannschaft beim Tabellenletzten Hahnbach an, der aber in eigener Halle nicht zu unterschätzen ist. Julia Pfaffenzeller wird wohl fehlen, aber mit Lena Bauer und Denitsa Peeva gibt es Alternativen auf der Postion III.
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