Wasserball
Die Weidener starten in der neuen Umgebung

Die Zweitliga-Mannschaft des SV Weiden: (vordere Reihe von links) Robert Reichert, Denis Reichert, Alexander Hinz, Alexander Neumann; (2. Reihe von links) David Tamas, Andras Langmar, Kiryllo Olkhovsky, Nikolaj Neumann; (3. Reihe von links) Michael Trottmann, Marek Janecek, Alexander Erhardt, Vladyslav Gorski; (4. Reihe von links) Andreas Jahn, Stephan Schierdewahn, Sean Ryder, Thomas Kick; (hintere Reihe von links) Matthias Kreiner, Louis Brunner und Jakob Ströll. Bild: hfz
Sport
Weiden in der Oberpfalz
25.10.2016
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Er gehörte fast schon zum Inventar der ersten Wasserball-Bundesliga: der SV Weiden. Er war sogar schon international unterwegs. Jetzt geht es in Liga zwei los. Obwohl viele Junge im Team sind, ist auch jede Menge Erfahrung am Start.

Nach neun Jahren Bundesliga kehren die Wasserballer des Schwimmvereins Weiden in die 2. Wasserball-Liga Süd zurück. Am Samstag, 5. November, um 18 Uhr starten die Oberpfälzer mit einem Heimspiel in der Weidener Thermenwelt gegen den VfB Friedberg in die neue Saison.

International dabei


In der Bundesligazeit sammelten die Weidener viele Erfahrungen, sowohl auf der nationalen als auch auf der internationalen Ebene. Sie gehörten drei Spielzeiten zu den Top acht der Bundesrepublik und spielten sogar im Jahr 2010 auf der internationalen Bühne im Europapokal in Kotor (Montenegro). Seit 2013 hatten sie jedoch stets mit dem Abstieg aus der Bundesliga zu kämpfen, was letztlich im Juni dieses Jahres passierte. Jetzt wollen sie sich neu ausrichten, den Kader verjüngen, mit weiteren Nachwuchsspielern vergrößern und eine solide Basis für die Zukunft aufbauen. Der gebürtiger Netzschkauer Andreas Jahn, der selbst zwölf Jahre für den SV Weiden als Spieler aktiv an den meisten Erfolgen beteiligt war, übernahm den Trainerposten vom Gerhard Wodarz und steht seit Beginn der Saisonvorbereitung hauptverantwortlich am Beckenrand.

Mit den Vogtländern


Die Vorbereitung begann im August, in der Zwischenzeit konnten sich die Max-Reger-Städter mit starker Konkurrenz bei einem internationalen Turnier in Berlin messen. Am vergangenen Dienstag absolvierten sie auch ein gemeinsames Training in Plauen, bei den ambitionierten Vogtländer vom SVV Plauen.

Keinen unterschätzen


Trainer Jahn ist derweil zufrieden: "Die Trainingsmoral ist immer besser, wir sind konditionell bereit, die Liga anzugehen. In Plauen merkten wir, dass die Abläufe langsam greifen und die Überzahl besser funktioniert", erklärt er. "Wir müssen weiterhin an taktischen Varianten arbeiten und konsequent den Kader in der Breite formen. Wir dürfen keinen Gegner in der Liga unterschätzen, brauchen uns aber auch sicherlich vor keinem verstecken." Dennoch sei der Wiederaufstieg kein Muss.

Heimspiele des SVWThermenwelt

Samstag, 5. November, 18 Uhr gegen VfB Friedberg

Sonntag, 27. November, 11 Uhr gegen SV Ludwigsburg 08

Samstag, 3. Dezember, 18 Uhr gegen WSV Ludwigshafen

Samstag, 4. Februar, 19.30 Uhr gegen PSV Stuttgart

Samstag, 25. Februar, 18. Uhr gegen 1. BSC Pforzheim

Samstag, 4. März, 18 Uhr gegen SG Stadtwerke München

Sonntag, 5. März, 11 Uhr gegen 1. FC Nürnberg

Samstag, 1. April, 18 Uhr gegen SGW Leimen/Mannheim

Schätzlerbad

Samstag, 20. Mai, 18 Uhr gegen 1. Frankfurter SC

Sonntag, 21. Mai, 11 Uhr gegen Darmstadt

Samstag, 10. Juni, 18 Uhr gegen Fulda
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