Wasserball
Duisburger SV ein knackiger Gegner

Sport
Weiden in der Oberpfalz
05.03.2016
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Die alles entscheidende Phase ist in der Deutschen Wasserball-Liga zwar noch nicht angebrochen. Die Platzierungen in der Hauptrunde, die jetzt auf die Zielgerade einbiegt, können jedoch richtungweisend für den weiteren Saisonverlauf sein. Die Weidener Wasserballer liebäugeln immer noch mit dem fünften Tabellenrang, der für die Play-downs und dem Ziel Klassenerhalt hilfreich wäre. Dazu müssen die Oberpfälzer mindestens ihre zwei verbleibenden Heimspiele in der Hauptrunde gewinnen. Das erste geht am Samstag ab 17 Uhr über die Bühne. Zu Gast in der Thermenwelt ist der starke Aufsteiger und Tabellenvierte Duisburger SV 98.

Der Aufsteiger vom Niederrhein startete euphorisch und erfolgreich in die neue Bundesligasaison, gewann seine ersten drei Spiele und platzierte sich zunächst an der Tabellenspitze der Gruppe B. Auch wenn die Mannen um den polnischen Trainer Marek Debski in den letzten Spieltagen etwas Federn ließen, sind sie immer noch ein sehr schwieriger Gegner für die Oberpfälzer. Ein Sieg gegen die Duisburger würde - aufgrund der Tordifferenz - zwar noch keine Verbesserung für die Max-Reger-Städter bringen, wäre jedoch enorm wichtig im Kampf um den fünften Rang, der wohl zwischen Weiden, Neustadt/Weinstraße und wahrscheinlich Duisburg ausgespielt werden wird.

Die Wodarz-Schützlinge gehen sicher nicht als Favorit in diese Partie. Dennoch erheben sie aufgrund des Heimvorteils den Anspruch auf zwei Punkte. In heimischen Gewässern ist der SV Weiden bis dato noch unbesiegt. Sogar Spitzereiter OSC Potsdam verlor die Partie in Weiden, der Tabellendritte SC Wedding Berlin kam nicht über ein Remis in der Thermenwelt hinaus. Duisburg wird vorgewarnt sein und brennt darauf, den Weidenern die erste Heimniederlage zu verpassen

Der Schwimmverein sollte am Samstag komplett antreten, nachdem Kapitän Andreas Jahn seine Entzündung auskuriert hat und einige andere Spieler ihre Wehwehchen los wurden. "Wenn wir alle gesund bleiben und komplett auflaufen, werden wir sehr schwer zu schlagen sein", sagt Trainer Gerhard Wodarz. "Uns ist bewusst, wie wichtig diese Partie ist. Wir werden alles dafür tun, zu Hause unbesiegt zu bleiben. Der Punktverlust in Fulda schmerzt immer noch, das wollen wir jetzt gutmachen." Anwurf ist diesmal bereits um 17 Uhr.

Die voraussichtliche Aufstellung für Samstag: Vladimir Srajer und Matthias Kreiner im Tor, Thomas Aigner, Louis Brunner, Michael Trottmann, Thomas Kick, Andras Langmar, David Tamas, Nikolaj Neumann, Marek Janecek, Andreas Jahn, Sean Ryder und Jakob Ströll.
Uns ist bewusst, wie wichtig diese Partie ist. Wir werden alles dafür tun, zu Hause unbesiegt zu bleiben.Gerhard Wodarz, Trainer des SV Weiden
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