Wasserball
Heiß auf die neue Saison

Andreas Jahn: Er wechselte vom Wasser auf die Trainerbank. Der neue Coach startet mit seiner Mannschaft nach dem Abstieg in die 2. Bundesliga am Samstag in die neue Saison. Bild: Eger
Sport
Weiden in der Oberpfalz
04.11.2016
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Die Pause war lang. Dementsprechend motiviert sind die Jungs der Weidener Wasserballer. Allerdings müssen sie in dieser Saison nach dem Abstieg in der 2. Bundesliga ran.

(prg) Nach einer langen Pause beginnen die Wasserballer des Schwimmvereins Weiden am Samstag die neue Saison. Um 18 Uhr steigt das erste Punktspiel der 2. Wasserball-Liga Süd 2016/2017 in der Weidener Thermenwelt. Gegner der Oberpfälzer ist der Vorletzte der vergangenen Saison, der VfB Friedberg. Eine Woche später kommt es in der 2. Runde des Deutschen-Wasserball-Pokals 2017 zu einem Klassiker. Am 12. November gastiert der frischgebackene Bundesligist SV Würzburg in der Thermenwelt.

Die Weidener hoffen auf eine siegreiche Saison und wollen sich so schnell wie möglich in der Tabellenspitze festsetzen. Sowohl die Verantwortlichen, als auch die Aktiven sind sich jedoch einig, dass es kein Selbstläufer wird. Allen ist bewusst, dass der SV Weiden jeden in der 12er Liga schlagen kann, aber nur dann, wenn in jedem Spiel eine konzentrierte Leistung abgerufen wird.

Die Max-Reger-Städter werden sich nicht gleich auf den Wiederaufstieg konzentrieren, sondern wollen vielmehr eine Konsolidierung des Kaders und eine Weiterentwicklung im Laufe der Saison. Neutrainer Andreas Jahn will vor allem das Leistungsprinzip in den Vordergrund stellen und besonders die jungen Talente für den Trainingsfleiß mit vielen Einsätzen belohnen.

Die Vorbereitungen begannen im August und Jahn ist zufrieden: "Wir sind konditionell bereit, die Liga anzugehen." Die Max-Reger-Städter konnten sich kürzlich bei einem internationalen Turnier in Berlin mit starker Konkurrenz messen. Und vor zwei Wochen absolvierten sie ein gemeinsames Training in Plauen mit dem dortigen Wasserballverein. "In Plauen merkten wir, dass die Abläufe langsam greifen und die Überzahl immer besser funktioniert. Wir müssen weiterhin an taktischen Varianten arbeiten und konsequent den Kader in der Breite formen. Wir dürfen keinen Gegner in der Liga unterschätzen, brauchen uns aber auch sicherlich vor keinem verstecken. Ich bin gespannt, was am Ende für uns herausspringt."

Vor dem Spiel am Samstag gibt es an der Kasse die Saisonkarten, Einlass ist ab 17.30 Uhr.

Die voraussichtliche Aufstellung: Tor: Matthias Kreiner und Alexander Erhardt; Feld: Louis Brunner, Jakob Ströll, Marek Janecek, Michael Trottmann, Nikolaj Neumann, Sean Ryder, Thomas Kick, Andras Langmar, Alexander Hinz, Stephan Schirdewahn, Vladyslav Groski
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