Wasserball
SV Weiden bei Schlusslicht Fulda

Der Einsatz von Andreas Jahn (rechts) bei den SV-Wasserballern beim Spiel in Fulda ist fraglich. Bild: A. Schwarzmeier
Sport
Weiden in der Oberpfalz
27.02.2016
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Nach der letzten Niederlage in Berlin (5:9 gegen Wedding) bleiben den Weidener Wasserballern nicht mehr viele Möglichkeiten, endlich Auswärtspunkte zu holen. Die vorletzte Chance in der Hauptrunde gibt es am Samstag (19 Uhr) in Fulda. Der Aufsteiger aus Hessen wartet immer noch auf den ersten Punktgewinn und kommt ausgerechnet eine Woche vor der Begegnung gegen Weiden besser in Schwung. Die Wasserfreunde verloren am vergangenen Samstag nur knapp mit 10:11 gegen den A-Gruppenabsteiger SG Neukölln Berlin und spielten, nach eigenen Aussagen mit Abstand das beste Saisonspiel. Sie seien jetzt endlich in der Liga angekommen, sagen sie.

Die Weidener brauchen die Punkte dringend, um sich die Chancen auf den begehrten fünften Tabellenrang noch offen zu halten. Dafür müssen sie das Spiel beim Tabellenletzten unbedingt gewinnen und die ersten Auswärtspunkte holen. Die Oberpfälzer mussten in Berlin auf ihren Kapitän Andreas Jahn verzichten, der eine Entzündung auskurieren musste. Sein Einsatz ist auch in Fulda fraglich. Die Entscheidung, ob er spielen kann, wird kurzfristig getroffen.

Dagegen strotzen die Fuldaer vor Selbstbewusstsein nach der gelungenen Vorstellung vom letzten Samstag. Die Männer um den neuen Trainer Janusz Gogola, der letzte Saison beim SC Neustadt/Weinstraße tätig war, zu Saisonbeginn beim SV Würzburg unterschrieb und überraschend zur Jahreswende nach Fulda wechselte, bezeichnet die Niederlage gegen die starken Berliner als unglücklich. Die Fuldaer sahen sich als die bessere Mannschaft. Weidens Trainer Gerhard Wodarz warnt: "Wenn wir so eine miserable Chancenausbeute, wie letztens in Berlin, hinlegen, wird es auch in Fulda verdammt schwer zu gewinnen. Wir müssen unser Überzahlspiel und den Abschluss unbedingt verbessern, dann zahlt sich die gute Abwehr auch aus. Auch wenn Fulda immer noch ohne Punktgewinn die Rote Laterne inne hat, einen Selbstläufer dürfen wir dort nicht erwarten. Ich erwarte absolute Konzentration und Engagement des gesamten Teams gegen Fulda."

In der Hinrunde fingen sich die Hessen eine empfindliche 8:18-Niederlage in Weiden ein. Dies wird sich so in ihren heimischen Gewässern und bei aktueller Verfassung nicht wiederholen. "Das Spiel hat für uns eine richtungweisende Bedeutung. Wollen wir die Klasse halten, müssen wir Fulda so oder so schlagen, wollen wir den fünften Platz, treffen wir aller Wahrscheinlichkeit nach, in der Entscheidung wieder auf sie. Am Samstag ist also ein Sieg Pflicht", gibt Torwart Vladimir Srajer die Richtung vor.

SV: Tor: Vladimir Srajer, Matthias Kreiner; Feld: Thomas Aigner, Louis Brunner, Michael Trottmann, Thomas Kick, Andras Langmar, David Tamas, Nikolaj Neumann, Marek Janecek, Andreas Jahn/Alexander Hinz, Sean Ryder, Jakob Ströll
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