Wasserball
SV Weiden verliert 5:9 beim SC Wedding Berlin

Zwei der fünf Tore für die Weidener Wasserballer bei der 5:9-Niederlage beim SC Wedding Berlin erzielte Nikolaj Neumann. Bild: af
Sport
Weiden in der Oberpfalz
22.02.2016
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Die Chance, mindestens einen Punkt beim SC Wedding Berlin zu entführen, war da. Die mangelhafte Chancenverwertung der Weidener Wasserballer sorgte jedoch für die 5:9-Niederlage im Kombibad an der Seestraße. Zehn Überzahlspiele und zwei Strafwürfe ließen die Weidener liegen - mit dieser Quote ist es nicht möglich, ein Bundesligaspiel zu gewinnen.

Weiden nur noch Sechster


Die Oberpfälzer rutschten durch die Niederlage auf den sechsten Platz ab, denn der direkte Konkurrent SC Neustadt an der Weinstraße gewann sein Heimspiel gegen den Duisburger SV mit 8:6. Um den anvisierten fünften Platz wieder zu erobern, muss am kommenden Wochenende in Fulda unbedingt ein Sieg her. Die Weidener wissen jedoch, dass die Partie beim bisher punktlosen Tabellenschlusslicht aus Hessen kein Selbstläufer sein wird. Die Fuldaer setzten mit der knappen 10:11-Niederlage gegen die SG Neukölln Berlin ein kleines Ausrufezeichen und werden sicher versuchen, die ersehnten ersten Punkte der Saison nächste Woche zu holen.

Trainer Gerhard Wodarz begründet die Niederlage seiner Mannschaft mit einfachen und unmissverständlichen Erläuterungen: "Wir sind zu keinem Zeitpunkt der Partie gefährlich genug an den Gegner rangekommen. Die teilweise gut ausgespielten Angriffe wurden im Abschluss meist kläglich vergeben. In der Verteidigung fehlte die Stabilität, um den teilweise mit zwei Centern agierenden Hausherren standzuhalten. Die Mannschaft war sehr bemüht, aber leider zu uneffektiv. Keine einzige Überzahl zu nutzen, ist schon selten. Das war unser großes Problem in Berlin, deshalb müssen wir die Niederlage so akzeptieren und an unseren Defiziten weiter arbeiten."

Die Berliner gingen schnell in Führung, die sie lediglich beim 1:1 und später beim 2:2-Zwischenstand kurzzeitig abgaben. Jedes Viertel ging an die Hausherren und schließlich verdientermaßen auch die gesamte Begegnung. Die Weidener schienen rein optisch mindestens auf Augenhöhe mit den Hauptstädtern zu sein, konnten dies aber nicht in Tore ummünzen. Sie scheiterten am gut aufgelegten und später zum "Spieler des Tages" gewählten Torhüter der Berliner, Pawel Lis. Spätestens, nachdem Sean Ryder mit seinem dritten Wasserverweis das Spiel beendet hatte und Thomas Kick mit zwei persönlichen Fehlern vorbelastet war, ging auch die vom Trainer bemängelte Stabilität in der Abwehr verloren. Das nutzten die Berliner Centerspieler zu entscheidenden Treffern.

Wichtiges Spiel in Fulda


Es gilt jetzt für die Oberpfälzer, die Niederlage abzuhaken und sich vernünftig auf die Auswärtspartie nächste Woche in Fulda vorzubereiten, bevor es am 5. März zum nächsten Heimspiel gegen den Duisburger SV kommt. Zunächst ist allerdings ein Sieg in Fulda Pflicht, wenn die Weidener weiterhin mit dem fünften Tabellenplatz liebäugeln wollen.
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