Wasserball
Weiden nur Außenseiter in Potsdam

Sport
Weiden in der Oberpfalz
11.03.2016
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Nach der Heimspielniederlage der Weidener Wasserballer am Samstag gegen den Duisburger SV bleiben den Oberpfälzern nur noch rein theoretische Chancen auf den fünften Tabellenplatz, der eine leichtere Aufgabe im Abstiegskampf bringen würde. Dazu müssten die Wodarz-Schützlinge am Samstag beim Spitzenreiter der DWL-Gruppe BOSC Potsdam siegen.

Sportlich gesehen sicherlich keine Utopie, realistisch betrachtet jedoch, scheint die Aufgabe in Brandenburg ziemlich illusorisch. Was also bleibt, ist in Potsdam ein gutes Spiel abzuliefern und weiter an Spieldefiziten zu arbeiten. Die gilt es, bis zur entscheidenden Play-down-Phase auszuräumen, wenn die Weidener zum zehnten Mal in Folge Bundesliga-Wasserball anbieten. Während die Mannschaften, die auf den Plätzen eins bis vier am Ende der Hauptrunde stehen, die Relegationspaarungen zu absolvieren haben, kann der Rest des Feldes zunächst die eigenen Wunden lecken und in die Zwischenrunde erst ab 30. April einsteigen.

Cannstatt erster Gegner?


Sollten die Max-Reger-Städter auf dem sechsten Rang bleiben, würde dann der Dritte im Feld als Gegner kommen, um in einer best-of-three- Serie um den weiteren Weg zu kämpfen. Der Sieger ist nach der Runde gerettet und spielt weiter lediglich um die Tabellenplätze 1 bis 4. Der Verlierer muss in die über Abstieg entscheidende Play-down Serie, die im Modus best-of-5 ausgespielt wird. Nach jetzigem Stand der Dinge wäre es der SV Cannstatt, der als 7. der Tabelle gegen Weiden antreten müsste. Weiden hätte einen Vorteil von einem Heimspiel, sollte die Serie über die ganze Länge von fünf Spielen gehen.

Trainer Wodarz visiert jetzt schon die Vorbereitung auf die Abstiegsrunde an. Ein Trainingswochenende in Tschechien, während der Spielpause ist schon fest eingeplant und über die Osterferien soll seine Mannschaft durchtrainieren: "Wir kennen die Situation schon, jetzt kommt es darauf an, wie stark man aus der Spielpause kommt, dafür müssen wir jede Möglichkeit suchen, um uns gut vorzubereiten. Die bestmögliche körperliche Verfassung, gestärkt mit mentaler Kraft, wird über Abstieg oder Klassenerhalt entscheiden. Wir wollen unbedingt noch zwei gute Hauptrundenspiele absolvieren, in Potsdam alle Chancen mitnehmen und zum Abschluss in Weiden (gegen SG Neukölln) gewinnen, damit wir motiviert weiterarbeiten können", beantwortet er auf die Frage, wie es weitergeht.

Die Potsdamer stehen im Moment sicher an der Tabellenspitze und können mit einem Sieg gegen Weiden vorzeitig den Sack zumachen. Dies macht die Aufgabe für die Oberpfälzer nicht leichter, auch wenn sie einen Erfolg gegen die Brandenburger aus der Hinrunde im Rücken haben. Auswärts konnte der SV noch kein Spiel in dieser Saison gewinnen, sogar beim Tabellenletzten Fulda ließen die Max-Reger-Städter einen Punkt liegen. Deshalb sind die Chancen in Berlin nur theoretischer Form.
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