Wasserball
Wiedersehen mit SG Neukölln?

Thomas Aigner (rechts) will einem Spieler der SG Neukölln den Ball abjagen: Die Wasserballer des SV Weiden mussten sich gegen die Berliner trotz einer 13:11-Führung mit einem Unentschieden zufriedengeben. Bild: Büttner
Sport
Weiden in der Oberpfalz
21.03.2016
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Statt eines Remis war ein Sieg möglich: Die Wasserballer des SV Weiden dominierten über weite Strecken den Hauptrundenausklang gegen die SG Neukölln. Gut möglich, dass es schon bald ein Wiedersehen mit den Berlinern gibt.

Beim 13:13 in der Thermenwelt versäumten es die Weidener, im entscheidenden Moment den Sack zuzumachen, und gaben einen Punkt noch aus der Hand. Die Punkteteilung an sich ist bedeutungslos in Sachen Tabelle und Endplatzierung in der Hauptrunde. Sie könnte aber von entscheidender psychologischen Wirkung sein, wenn Weiden in der Zwischenrunde erneut auf die SG Neukölln treffen würde.

Verliert die SG Neukölln die Relegationsrunde gegen den Sechsten der Gruppe A, SV Krefeld 72, muss sie am 7. Mai in Weiden antreten, diesmal zum Play-down-Halbfinale. Die Serie wird im Modus "Best-of-3" gespielt, wobei Weiden nur ein Mal Heimrecht genießen darf. Ein Sieg im ersten Spiel würde jedoch die Berliner enorm unter Zugzwang bringen, was im Gegenzug dem SV Weiden Chancen einräumen würde, schon im Viertelfinale den Klassenerhalt zu sichern.

Nach einer 3:2-Führung zur ersten Pause verschliefen die Hausherren das zweite Viertel. Sie ließen nach Abstimmungsproblemen und Ballverlusten im Spielaufbau zu viele Chancen des Gegners zu und gingen mit einem 4:5-Rückstand in die Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel lief das Spiel der Weidener besser. Die Max-Reger-Städter trafen sechs Mal ins Tor des Gegners, der auf der Torwartposition mit einer Notlösung operieren musste, da gleich zwei Keeper ausfielen. Weiden kassierte aber auch unnötig drei Treffer. Der 10:8-Vorteil vor dem letzten Abschnitt fiel daher eher mager aus. Dennoch lag der Gastgeber im Schlussviertel mit 13:11 vorne. Die Hausherren hatten zwei Überzahlspiele, die sie vergaben. Die Gäste machten es besser und verkürzten auf 12:13. Auch der weitere Ausschluss eines gegnerischen Spielers zwei Minuten vor Spielende brachte keinen Torerfolg. Kurze Zeit später erzielten die Berliner den 13:13-Ausgleich. In einer hektischen Schlussphase hätten beide Seiten noch den Siegtreffer anbringen können.

Statistik

SV Weiden - SG Neukölln 13:13 (3:2, 1:3, 6:3, 3:5)

SV Weiden: Kreiner im Tor, Aigner, Brunner, Trottmann, Kick (3 Tore), Langmar (3), Tamas (1), Neumann, Janecek, Hinz, Ryder (5), Ströll (1) und Erhardt - Wasserverweise: Weiden 10, Neukölln 7 - Zuschauer: 80
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