Wieder keine Punkte

Viertes Spiel, vierte Niederlage: Die BOL-Handballerinnen des HC Weiden können nicht über ihren Schatten springen. Erfolgreicher präsentieren sich die Bezirksliga-Herren.

(jpr) Es war eine unglückliche 24:26 (14:11)-Heimniederlage, welche die HC-Damen gegen die TS Herzogenaurach II kassierten. Die Weidenerinnen zeigten sich von ihrer guten Seite. Sie kämpften von der ersten Minute an und wollten unbedingt die zwei Punkte. In der ersten Halbzeit lagen die HClerinnen zwar lange hinten, erkämpften sich aber den Ausgleich zum 10:10 und gingen mit einer Führung von drei Toren (14:11) in die Halbzeit.

Nach der Pause gaben sie ihre Führung lange nicht her. Dann fielen sie einige Minuten lang wieder in schlechte Gewohnheiten zurück. In dieser Phase schaffte es Herzogenaurach, auf 20:20 aufzuholen. Bis zum 23:23 konnte sich keines der beiden Teams absetzen. Im Vergleich zu den mäßigen Leistungen in den letzten Spielen trat der HC diesmal entschlossen und kämpferisch auf.

In den letzten 15 Minuten beeinflusste das Schiedsrichtergespann dann den Ausgang der Partie. Es gab fragwürdige Entscheidungen, Fouls gegen die Heimmannschaft wurden nicht geahndet. Auch dies trug mit dazu bei, dass am Ende eine knappe Niederlage stand. Maria Dirnberger verletzte sich schwer an der Schulter. Wahrscheinlich kann sie kommendes Wochenende gegen den HSG Pyrbaum/Seligenporten nicht dabei sein.

Es spielten: Grohnert, Götz, Hanauer, Stahl (1), N. Rittner (1), Herrmann (1), Bischoff (2), Häring (3), Schlosser (4), Dirnberger (4/1), T. Rittner (8/2).

Zwei Punkte für Herren

Die erste Herrenmannschaft des HC Weiden war erneut auswärts gefordert und fuhr durch den 35:24-Sieg beim ESV Regensburg II die nächsten zwei Punkte ein. Die Weidener setzten sich früh mit drei Toren ab, machten sich jedoch durch Unkonzentriertheiten in der Abwehr und im Angriff das Leben selbst schwer. Nach einem 7:7-Zwischenstand steigerte sich das Team jedoch. Die Leistung bis zur Pause entsprach schon eher den Vorstellungen des Trainergespanns Eichinger/Werner. Über 15:7 wurde ein beruhigender 19:10-Halbzeitstand herausgeworfen. Mehr Biss im Abschluss und ein schnelleres Tempospiel waren in dieser Phase der Schlüssel zum Erfolg.

In der Halbzeitpause mahnte Eichinger, die Konzentration hochzuhalten, was jedoch nur teilweise umgesetzt wurde. Schwache Torabschlüsse sowie zahlreiche Fehler in der Deckung sorgten dafür, dass die zweite Hälfte nur mit zwei Toren Unterschied gewonnen wurde. Ein positiver Aspekt ist, dass sich die Truppe durch die zunehmende Härte der Regensburger nicht aus der Ruhe bringen ließ und sich stets fair verhielt. Die Weidener haben jetzt die Möglichkeit, sich zwei Wochen auf das Spiel bei der ebenfalls verlustpunktfreien HSG Naabtal vorzubereiten.

Es spielten: Rex (1. Halbzeit), Schlosser (2. Halbzeit), Döppl (2), Lerke Frank, Werner (15/7), Prelle (1), Zahn (4), Hafner (4/2), Langsdorf (2), Bodensteiner, Konrad (1), Reichert, Baunoch (4), Flierl (2).
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