100 Betriebswirtschaftler feiern Bachelor-Abschluss
6300 Stunden gut investiert

Im feinen Gewand feierten die Absolventen im Fach Betriebswirtschaft sowie Handels- und Dienstleistungsmanagement an der OTH in Weiden ihren Bachelorabschluss. Bild: sbü

Die meisten der 100 Bachelor-Absolventen der Hochschule Amberg-Weiden haben bereits eine feste Stelle, oftmals in der Region. Ihre Interessen sind zukunftsweisend. Auch das Zweifeln gehört dazu.

Es war wohl Zufall. Genau 100 Absolventen haben bei der Abschlussfeier des Studienfachs Betriebswirtschaft an der Fakultät der OTH Amberg-Weiden ihr Bachelor-Zeugnis erhalten. Erstmals waren unter den Akademikern sieben Absolventen des berufsbegleitenden Studiums Handels- und Dienstleistungsmanagement. Wie es sich für einen guten Betriebswirtschaftsprofessor gehört, rechnete Dekan Prof. Dr. Wolfgang Renninger vor, was die Bachelor-Studenten geleistet haben: "6300 Pflichtstunden haben Sie im Studium absolviert. Das sind 43 Wochen im Jahr". Dies sei eine "echte Investition".

Bachelor als Sprungbrett


Renninger forderte sie auch auf, "gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen". Im Namen des Fördervereins der OTH gratulierte Diplom-Kaufmann Günter Kamm. Er wünschte sich: "Bleiben Sie der Region erhalten". Das werden ihm viele wohl erfüllen, wie bei der Vorstellung der Bachelorarbeiten und bei der Zeugnisübergabe zu erfahren war. Viele große Unternehmen der Region waren als Arbeitgeber darunter. Die Bachelorarbeit diente dabei als Sprungbrett für die Einstellung.

Das hörten Fakultätsleitung und Professoren gerne. Die Praxisorientierung der OTH beweise sich immer wieder, stimmten die Mitarbeiter überein. Auch die gewählten Themen der Abschlussarbeiten dokumentierten diesen Anspruch. So analysierten die Studenten etwa Kundenplattformen im Internet, forschten über Sonderausstattungen in der Automobilproduktion oder über das Leergutmanagement. Einen Bachelor-Absolventen führte sein Studium nach China. Er untersuchte die deutsch-chinesische Zusammenarbeit bei Gabelstaplern. Andere Themen betrafen das Risikomanagement in kleinen- und mittleren Unternehmen, die Rechte von Kleinaktionären oder auch die Finanzierung eines einheimischen Familienunternehmens.

Recht auf Zweifel


Absolventenvertreterin Julia Bierlmeier lobte die OTH als Studienort. Sie forderte auch das Recht der jüngeren Generation ein, "manches zu hinterfragen und einen Restzweifel zu haben an etablierten Strukturen". Einen Geschenkkorb erhielten die besten Studenten Marina Bächer, Bianca Anneliese Bock, Tanja Bücherl, Lisa Ficker, Christopher Knauer, Daniel Lippert, Michael Seebauer und Stefanie Wunder.
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