11-Jähriger beichtet falschen Notruf bei der Polizei in Weiden
„Ehrlich währt am längsten“

Symbolbild: dpa

Offenbar weil das schlechte Gewissen drückte, hat ein 11-Jähriger seinem Vater "gebeichtet". Gestern hat er dann auch Polizeibeamten der Inspektion Weiden gegenüber gestanden, dass er am Tag zuvor über einen öffentlichen Fernsprechapparat einen falschen Notruf abgesetzt hat. Er hatte hier am frühen Morgen gemeldet, dass eine Person an einem Gewässer in Weiden ins Eis eingebrochen wäre.

"Vermutlich hat er dann den 'Großeinsatz' der Hilfsdienste abgewartet und sich so die Wartezeit bis zum Schulbeginn verkürzt", berichtet Polizeisprecher Markus Drlicek. Der Vater legte dem 11-Jährigen nach dem Motto „Ehrlich währt am längsten“ auf, mit ihm zu allen betroffenen Behörden und Stellen zu gehen und sich dort für seinen schlechten Scherz zu entschuldigen. Markus Drlicek: "Gesagt, getan, die Sache dürfte aus der Welt zu schaffen sein." Bereits nach Anfahrt eines Rettungsdienstfahrzeuges und einer Streife der Polizei war schnell klar, dass niemand ins Eis eingebrochen war. Somit blieb der „Großeinsatz“ aus.
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