11. Sommermatinee in St. Josef
Zum "Gloria" Rekordbesuch

Ihnen hörten in dieser Saison der Sommermatinee bislang die meisten Besucher in der Josefskirche zu: (von links) Judith Peter, Karin Schönberger, Lektor Peter Gach und Silvia Schönberger. Die vorletzte Matinee dieses Sommers werden am Samstag Reinhold Maß (Gesang, Gitarre, Geige) und Johannes Seiler (irische Flöten) gestalten. Bild: hcz

(hcz) Erfrischend, packend, einfach wunderschön: Die elfte Matinee dieses Sommers sorgte für einen Rekordbesuch. Weit über 100 Musikfreunde genossen in der Josefskirche die Darbietungen der Sängerinnen Judith Peter (Sopran) und Silvia Schönberger (Alt) sowie von Karin Schönberger an der Orgel.

Peter Gach als Lektor führte die Besucher in die Werke ein, die zu Gehör kommen sollten. Auch erinnerte er an den Komponisten Max Reger, dessen Todestag sich im Mai zum 100. Mal jährte, und an das Fest "Mariä Geburt", das am 8. September gefeiert wurde. Von Reger stammten die beiden Marienlieder, mit denen die Künstlerinnen die Matinee eröffneten.

Demütig und ruhig hörte sich das "Kyrie" von Cecile Chaminade (1857-1944) an. Mächtig erschallte in der grandiosen Akustik des Kirchenschiffs das "Gloria" der französischen Komponistin. Wunderbar harmonierte der helle Sopran Peters mit Silvia Schönbergers reifer Alt-Stimme, meisterlich begleitet durch Karin Schönbergers Orgelspiel, sodann beim "Agnus Dei" von Chaminade und beim "Ave verum" von Charles Gounod (1818-1893).

Nach dem "Ave Maria" des italienischen Komponisten Gaetano Donizetti (1797-1848) spendeten die Zuhörer minutenlang stehenden Applaus. Die Damen gewährten daraufhin als Zugabe "Che soave zeffiretto" aus Mozarts "Hochzeit des Figaro".
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.