123 Sophie-Scholl-Realschülerinnen verabschiedet
Absolventen mit Oberwasser

Die besten Absolventinnen der Sophie-Scholl-Realschule mit einem Schnitt bis 1,59 sitzen in der ersten Reihe. Insgesamt entließ die Schule 123 Mädchen. Bild: Kunz

"Das neue Leben breitet sich wie ein Schwimmbecken vor euch aus. Ihr müsst jetzt reinspringen und weiterschwimmen", sagt Konrektor Georg Hammer am Donnerstagabend bei der Abschlussfeier der Sophie-Scholl-Realschule. Keine sei bislang untergegangen.

"123 Schülerinnen haben das rettende Ufer erreicht." 14 davon sogar mit einem Notenschnitt bis 1,5.

In der Aula der Realschulen erinnerte Hammer an das herrliche Freibadwetter, damals als die Schülerinnen über ihren Deutschprüfungen haben brüten müssen. Diese Gedanken hätten zur Abschlussrede inspiriert. Ausgerichtet war die Abschlussrede an Badeweihern und Sonnenschirmen.

"Wenn ich diese Bilder auf den heutigen Tag mit eurer Entlassfeier übertrage, dann seid ihr ein ganzes Stück weit geschwommen", sagte Hammer. "Doch in einigen Wochen steht ihr wieder auf einem Sprungbrett: Ins Berufs- oder in ein neues Schulleben."

Vier Schülerinnen mit 1,09


Die vier Schulbesten sind Jana Lehner, Nina Seiler, Yvonne Sparrer und Anna Fritsch mit einem Notendurchschnitt von jeweils 1,09. Gefolgt von Vanessa Wagner (1,17), Nicole Seibert (1,18), Rebecca Obwandner und Katharina Bernklau (jeweils 1,27), Rilana Stoppe (1,33), Franziska Bergmann und Susanne Kurz (jeweils 1,36), Christina Ermer und Jeannine Ochs (jeweils 1,45), Julia Watzka (1,5), Laura Völkl und Katharina Eckl (jeweils 1,55) sowie Maria Meindl und Pia Luther (jeweils 1,58).

Stadträtin Sabine Zeidler, selbst Mutter einer Einserschülerin, überbrachte die Grüße der Stadt Weiden und wertete den Abschluss als gute Basis für den weiteren Werdegang. "Ihr Zeugnis öffnet viele Türen." Auch Elternbeiratsvorsitzende Alexandra Kurz gratulierte. Für die Schülerinnen dankten Theresa Lindner, Natalie Merther und Jana Lehner. Schülerinnen umrahmten die Feierstunde musikalisch.

Keiner wisse, wie tief das Wasser sei, in das sie jetzt springe. "Aber auf alle Fälle ist das Wasser tief genug, um euch aufzufangen. Da bin ich mir sicher", fuhr Hammer fort. Natürlich gelte es auch in Zukunft, dem einen oder anderen Hindernis auszuweichen. Es tue oft auch gut, kleine Ruheinseln anzusteuern. Manchmal bekomme man einen Krampf. "Dann nehmt die Hilfe anderer an."

Dank auch an Bademeister


"Schwimmen verlernt man nie, wenn man es einmal kann. Die Muskeln müssen trainiert werden, aber das Grundsätzliche ist: Ihr könnt alleine schwimmen." Und dies hätten die Absolventinnen ihren Trainern - Lehrern - zu verdanken. Sie versuchten die Mädels in ihren Fähigkeiten zu unterstützen und auch zu fordern. Dank galt auch den Bademeistern - Eltern -, die ermutigten und unterstützten. "Wir jedenfalls sind mächtig stolz auf eure Leistungen, die ihr in unserem Becken erreicht habt." Nach "San ma heit frei" starteten die Absolventinnen eine Luftballon-Aktion.
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