1394 Mal Hilfe im Anflug
Mehr Einsätze für Rettungshubschrauber

"Christoph 80" ist einsatzbereit - und das ist gut so. Denn 2015 stieg die Zahl der Einsatzflüge. Bild: Huber

Ein Mann leidet unter starken Schmerzen in der Brust, ein kleines Mädchen wird bei einem Autounfall schwer verletzt. Jede Minute zählt. In maximal zwei Minuten ist die Besatzung des Rettungshubschraubers "Christoph 80" von Latsch aus in der Luft. Diese Einsätze waren 2015 noch häufiger von Not als im Vorjahr.

Insgesamt 1394 Einsätze flog der Weidener Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung im vergangenen Jahr - und damit fünf Prozent mehr als noch im Jahr zuvor (2014: 1327).

Jochen Huber, Stationsleiter und Pilot in Weiden, lässt das vergangene Jahr Revue passieren: "Lebensgefährliche Erkrankungen wie Schlaganfall oder Herzinfarkt gehörten zu den häufigsten Alarmierungsgründen von ,Christoph 80'. In den Sommermonaten wurden wir auch häufig zu verunglückten Motorradfahrern und Freizeitsportlern alarmiert."

Der mit einem Piloten, einem Notarzt und einem Rettungsassistenten besetzte Hubschrauber der DRF-Luftrettung am Standort Latsch ist täglich von 7 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit. "Christoph 80" wird hauptsächlich in den Leitstellenbereichen Weiden und Amberg, aber auch Hof, Regensburg und Bayreuth angefordert. In Bayern fliegen neben "Christoph 80" in Weiden vier weitere Hubschrauber der DRF-Luftrettung: "Christoph München", "Christoph Nürnberg" und "Christoph 27" in Nürnberg sowie "Christoph Regensburg". Zusammen starteten sie zu 6434 Rettungseinsätzen, das sind rund 17 Prozent aller Einsätze der DRF Luftrettung im Jahr 2015.
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