15 Jahre Interreligiöser Gesprächskreis
Im Gebet vereint

Das jüdische Friedensgebet trägt Kantor Alexander Zakharenko (Dritter von rechts vor). Bild: Schönberger

Der katholische Regionaldekan war von Anfang an dabei. Also schon damals, als nach den Anschlägen vom 11. September 2001 Vertreter der Religionen in Weiden erstmals gemeinsam für den Frieden beteten. Es war die Geburtsstunde des Interreligiösen Gesprächskreises, in dem Juden, Christen und Muslime ein respektvolles Miteinander planen und vorleben.

Regionaldekan Gerhard Pausch, der ihm als einziger der Gründerväter immer noch angehört, moderierte am Donnerstagabend das Friedensgebet. Vor rund 80 Gläubigen am Oberen Markt betonte OB Kurt Seggewiß die auch nach 15 Jahren ungebrochene Aktualität der Runde: "Wir haben einen Gott, den gleichen Gott, und trotzdem lernen die Menschen nicht dazu."

Gebete sprachen Alexander Zakharenko von der Jüdischen Gemeinde, Dekan Dr. Wenrich Slenczka sowie die Pfarrer Heribert Sörgel und Alfons Forster für die Christen, Imam Maher Khedr vom Deutschsprachigen Muslimenkreis und Imam Hüseyin Cetin von der Türkisch-Islamischen Gemeinde. Es spielte der Posaunenchor St. Michael.
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